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Bildrechte: picture alliance / photothek | Felix Zahn

Weil sie Sozialversicherungsbeiträge unterschlagen haben, sind die Betreiber einer Restaurantkette verurteilt worden. (Symbolbild)

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Sozialversicherungsbetrug: Geldstrafen für Restaurantbetreiber

Eine oberfränkische Restaurantkette hat der Sozialversicherung einen Schaden von rund 100.000 Euro zugefügt. Vier leitende Mitarbeiter sind deshalb jetzt vor dem Amtsgericht Bayreuth zu Geldstrafen verurteilt worden.

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Von
  • Lasse Berger

Weil sie Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von rund 100.000 Euro unterschlagen haben, sind die Betreiber einer südasiatischen Restaurantkette in Oberfranken zu Geldstrafen verurteilt worden. Nach einjährigen Ermittlungen wurde der Fall am Amtsgericht Bayreuth abgeschlossen, teilte das Hauptzollamt Schweinfurt mit.

Restaurant-Mitarbeiter ohne Arbeitserlaubnis

Vier Verantwortliche der jeweiligen Gaststätten akzeptierten demnach Strafbefehle mit Geldstrafen zwischen acht- und neuntausend Euro. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Verantwortlichen über mehrere Monate hinweg Arbeitsentgelt vorenthalten oder veruntreut haben. Bei Kontrollen in den Restaurants stießen die Ermittler zwischen 2019 und 2020 zudem auf Arbeitnehmer ohne gültigen Aufenthaltstitel oder entsprechende Arbeitserlaubnis.

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