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Sozialkaufhaus Sinnsalabim in Donauwörth eröffnet | BR24

© BR/Judith Zacher

Eröffnung des Sozialkaufhauses "Sinnsalabim" in Donauwörth. Hier werden Dinge verkauft, die andere nicht mehr brauchen. Menschen mit Behinderung finden hier eine Beschäftigung.

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Sozialkaufhaus Sinnsalabim in Donauwörth eröffnet

In Donauwörth öffnet heute ein großes Sozialkaufhaus - das "Sinnsalabim". Verkauft werden Dinge, die andere nicht mehr brauchen. Menschen mit Behinderung, die sich langfristig für den Arbeitsmarkt qualifizieren wollen, finden hier eine Beschäftigung.

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Das "Sinnsalabim" in Donauwörth ist kein gewöhnliches Kaufhaus. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung. Die Dinge, die in dem neuen Sozialkaufhaus verkauft werden, sind zwar gebraucht, aber günstig. Von Spielsachen über Geschirr, Dekoartikeln bis hin zu Schränken, Sofas oder Elektrogeräten, im "Sinnsalabim"gibt es Waren aller Art - alles Spenden.

Fit werden für den ersten Arbeitsmarkt

Für Kathleen Kirschke ist das Sozialkaufhaus eine große Chance. Die 30-Jährige hat psychische Probleme und lebt derzeit in einer Wohngemeinschaft mit Betreuung durch Mitarbeiter der Stiftung St. Johannes. Vor einem Jahr noch wäre eine Arbeit wie diese für sie noch undenkbar gewesen, sie arbeitete bislang in der Wäscherei. Doch Kathleen kann gut mit Menschen umgehen. Was sie darüber hinaus als Verkäuferin beachten muss, lernt sie jetzt im Sozialkaufhaus.

Keine Arbeitstherapie

Die Leiterin des Sozialkaufhauses, Ursula Klapka, hofft, dass sich im "Sinnsalabim" viele Menschen begegnen und miteinander austauschen. Die Mitarbeiter bekommen alle einen Lohn, ihre Arbeit im Sozialkaufhaus ist keine Arbeitstherapie oder nur eine Beschäftigung, sagt Klapka. Jeder habe hier die Chance, sich zu stabilisieren und möglicherweise auf den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren. Um dann wieder ein reguläres Leben zu führen, wie es vielleicht früher einmal schon der Fall war.