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"Sorry hob a Geld bracht" - Opferstock-Dieb hinterlässt Brief | BR24

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In der Oberpfalz hat ein Opferstock-Räuber offenbar schon während der Tat Reue gezeigt: Er hinterließ am Tatort, einer Kapelle in Etsdorf, ein Entschuldigungsschreiben - in Oberpfälzer Mundart.

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"Sorry hob a Geld bracht" - Opferstock-Dieb hinterlässt Brief

In der Oberpfalz hat ein Opferstock-Räuber offenbar schon während der Tat Reue gezeigt: Er hinterließ am Tatort, einer Kapelle in Etsdorf, ein Entschuldigungsschreiben - in Oberpfälzer Mundart.

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In der sogenannten Asphaltkapelle von Etsdorf bei Amberg hat in der vergangenen Woche ein Dieb den Opferstock aufgebrochen und die gesammelten Spenden gestohlen. Am Tatort ließ der Dieb ein handschriftliches Entschuldigungsschreiben zurück. In Oberpfälzer Mundart entschuldigte er sich für seine Tat und kündigte außerdem baldige Buße an.

"Sorry. Hob a Geld bracht. Ich gei morng Beichten." Entschuldigungsbrief des Opferstockräubers

Es waren nur ein paar Euro drin

Ob dem Dieb die Beute wirklich weitergeholfen hat, darf bezweifelt werden. In dem Opferstock befand sich vermutlich lediglich ein einstelliger Eurobetrag, teilte der Kapellenerbauer und Amberger Künstler Wilhelm Koch mit. Der Schaden an der aufgebrochenen Spendenbox beträgt rund 100 Euro.

Eine Kapelle ganz aus Asphalt

Die Asphaltkapelle von Etsdorf wurde vor rund 15 Jahren von Wilhelm Koch errichtet. Der ungewöhnliche Andachtsraum mit Wänden aus schwarzem Asphalt liegt abgelegen an einem Waldrand nahe der Ortschaft Etsdorf, östlich von Amberg. Wilhelm Koch wurde unter anderem mit seinem Luftmuseum in Amberg bekannt.

© Wilhelm Koch/Asphaltkapelle

Die Asphaltkapelle wurde vor rund 15 Jahren von Wilhelm Koch nahe Etsdorf errichtet.