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"Sommer in Rosenheim": Stadt genehmigt Herbstfest-Ersatz | BR24

© Dagmar Bohrer-Glas

Das zweitgrößte Volksfest in Oberbayern fällt aus. Die Stadt will aber etwas für die Schausteller des Rosenheimer Herbstfests tun.

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"Sommer in Rosenheim": Stadt genehmigt Herbstfest-Ersatz

"Kultur ist gesellschaftsrelevant", sagt der Rosenheimer Oberbürgermeister Andreas März. Im Stadtrat wurde das größte Kulturförderungs- und Stadtbelebungsprogramm beschlossen, das es in Rosenheim jemals gegeben hat.

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In der Rosenheimer Innenstadt wird von 18. Juli bis Anfang September viel geboten: die Fußgängerzone und Hinterhöfe verwandeln sich in "After Work- und Chill out Areas", es gibt Livemusik und Walking-Acts, Stand-up Performance und Kunsthandwerk. Die Stadt finanziert die Aktion mit 200.000 Euro.

StreetArtFestival, Chill out Areas und vieles mehr

Auch die Schausteller sind mit im Boot. Sie müssen den coronabedingten Ausfall des Herbstfestes 2020 verkraften, verkaufen in der Innenstadt Mandeln oder laden zum Karussellfahren ein. Mit ein Höhepunkt ist das StreetArt Festival ab 28. August. Mit dem Programm sollen Besucher nach Rosenheim gelockt und zum Verweilen animiert werden. Die Stadt verspricht sich damit auch einen Aufschwung für den Rosenheimer Einzelhandel.

Biergartenbetrieb am Salzstadel

Gerade wurde am Salzstadel ein neuer Biergartenbetrieb gestartet. Fünf Bar- und Clubbesitzer aus dem berühmt berüchtigen Bermuda-Dreieck Rosenheims haben sich zusammengetan. Ihr Konzept wurde von der Stadt zügig genehmigt. Seit Mitte März haben Bar- und Discothekenbesitzer coronabedingt keine Einnahmen mehr. Deswegen sind die Initiatoren erleichter und erfreut über das Entgegenkommen der Stadt und des Ordnungsamtes. Abstand- und Maskenpflicht bleibt aber auch am Salzstadel Pflicht.

© Dagmar Bohrer-Glas

Vorbereitung für die Kulturaktion "Sommer in Rosenheim"

Gibt es den "Sommer in Rosenheim" auch nächstes Jahr?

In der Stadtratsitzung ist angeklungen, dass sich manche Stadträte eine Fortsetzung im nächsten Jahr wünschen würden, um Rosenheim nachhaltig zu beleben. Das sei eine Frage der Finanzierung, vielleicht ist hier privates Sponsoring möglich, entgegnete Rosenheims OB März. Er meinte aber auch, dass man hier nicht locker lassen wolle. Das Konzept für "Sommer in Rosenheim" ist von einem Arbeitskreis erstellt worden. Die Federführung liegt beim neuen Kulturreferenten der Stadt, bei WolfgangHauck. Er arbeite gerade Tag und Nacht an der Umsetzung, war im Rosenheimer Stadtrat lobend zu hören.

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