Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Erfolgsmodell: Solidarische Landwirtschaft in Durach | BR24

© BR/Viktoria Wagensommer

In Durach packen rund 120 Familien für ihr Bio-Gemüse selbst auf dem Acker mit an - solidarische Landwirtschaft nennt sich das. Für ihre Arbeit und 900 Euro pro Jahr bekommen sie wöchentlich eine Kiste mit regionalem Gemüse für vier Personen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Erfolgsmodell: Solidarische Landwirtschaft in Durach

In Durach packen rund 120 Familien für ihr Bio-Gemüse selbst auf dem Acker mit an - solidarische Landwirtschaft nennt sich das. Für ihre Arbeit und 900 Euro pro Jahr bekommen sie wöchentlich eine Kiste mit regionalem Gemüse für vier Personen.

Per Mail sharen

Wissen, was auf den Tisch kommt - das ist immer mehr Menschen ein Bedürfnis. In Zeiten, in denen der Supermarkt voll ist von Produkten aus aller Welt, sehnen sich viele nach dem Gemüse vor der Haustür. In Durach bei Kempten hat auch alles mit einem kleinen Beet angefangen – mittlerweile leben 120 Familien von dem Bio-Gemüse, das auf knapp einem Hektar Fläche wächst. Solidarische Landwirtschaft nennt sich das.

Solidarische Landwirtschaft: Mitarbeit auf Acker ist keine Pflicht

Vor drei Jahren haben die Milchbauern Hubert und Barbara Jörg mit dem Gemüseanbau auf dem Acker neben ihrem Wohnhaus angefangen - dafür haben sie sich mit befreundeten Familien zusammen getan und ein System entwickelt: Jede Familie bezahlt 75 Euro im Monat und bekommt jede Woche eine Kiste voll Gemüse dafür. Auf dem Acker mithelfen ist gern gesehen, aber keine Pflicht. Nur das Risiko trägt jeder mit.

© BR

#fragBR24💡 Was ist Solidarische Landwirtschaft?

120 Familien, jede Woche 80 Gemüsekisten

Mittlerweile machen 120 Familien aus der Umgebung mit. Da sich manche eine Gemüsekiste teilen, sind jede Woche rund 80 Kisten zu packen. Im Sommer ist jede einzelne bis zu 12 Kilo schwer, im Winter – wenn das Gemüse ausgeht – wird sie leichter und fällt ein paar Wochen lang aus.

Warteliste für regionales Erfolgsmodell

Das Konzept ist so erfolgreich, dass erst 2020 weitere Familien einsteigen können. Familie Jörg freut es, dass es schon jetzt eine Warteliste gibt.