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Soforthilfe für Beschäftigte im Gastgewerbe gefordert | BR24

© picture-alliance/dpa

Gaststätten, Hotels und Kneipen bleiben während des Teil-Lockdowns geschlossen.

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    Soforthilfe für Beschäftigte im Gastgewerbe gefordert

    1.000 Euro Soforthilfe sollte jeder Beschäftigte im Gastgewerbe erhalten, wenn es nach der Gewerkschaft Nahrung-Genussmittel-Gaststätten (NGG) geht. Außerdem sollten Corona-Hilfen an den Erhalt von Arbeitsplätzen geknüpft werden.

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    Von
    • Ulla Küffner

    Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert die Bundesregierung auf, den Beschäftigten im Gastgewerbe eine Corona-Sofort-Nothilfe in Höhe von jeweils 1.000 Euro zu zahlen. Allein in Oberfranken seien weit mehr als 15.000 Mitarbeiter von Hotels, Gaststätten und Kneipen vom Teil-Lockdown und dessen Verlängerung betroffen, heißt es.

    Beschäftigten-Soforthilfe für rund 600 Millionen Euro

    Die Politik dürfe die Beschäftigten nicht im Regen stehen lassen, forderte der Geschäftsführer der NGG-Region Oberfranken, Michael Grundl. Er verwies darauf, dass Firmen mit enormen Summen unter die Arme gegriffen werde, um eine Pleitewelle zu verhindern.

    Nach Einschätzung der NGG würden sich die Kosten für eine Beschäftigten-Nothilfe im Dezember auf rund 600 Millionen Euro belaufen. Die Unternehmenshilfen im Gastgewerbe würden den Staat laut Bundesregierung allein in diesem Monat 17 Milliarden Euro kosten, heißt es weiter.

    Auszahlung an Unternehmen an Arbeitsplatz-Erhalt knüpfen

    Außerdem sollte, so die NGG weiter, die Auszahlung der Unternehmenshilfen an den Erhalt von Arbeitsplätzen geknüpft werden. "Es darf nicht sein, dass sich Wirte und Hoteliers jetzt 75 Prozent des Vorjahresumsatzes erstatten lassen und wenig später ihre Mitarbeiter vor die Tür setzen", sagt Grundl.

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