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Neues Strafjustizzentrum in München

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Söder zum neuen Justizgebäude: "Schlaraffenland für die Justiz"

Am Leonrodplatz in München ist heute der Grundstein gelegt worden für das derzeit teuerste Bauvorhaben des Freistaats: In den kommenden fünf Jahren soll dort das neue Justizzentrum der Landeshauptstadt entstehen. Von Thies Marsen

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Das neue Strafjustizzentrum soll den in die Jahre gekommenen Komplex an der Nymphenburger Straße ersetzen. Noch ist nur eine riesige Baugrube zu sehen. Im Jahr 2023 soll dort ein teilweise siebenstöckiger Gebäudekomplex stehen – mit fast 40.000 Quadratmeter Nutzfläche für rund 1.300 Justizangestellte, vom Pförtner bis zum Senatsvorsitzenden.

54 Gerichtssäle sind vorgesehen, einer davon mit Platz für 200 Zuhörer, in dem dann auch Mammutverfahren wie der gerade zu Ende gegangenen NSU-Prozess stattfinden können.

Markus Söder: "Schlaraffenland für Münchner Justiz"

Von einem Schlaraffenland für die Münchner Justiz sprach Ministerpräsident Markus Söder. Justizminister Winfried Bausback nannte die Grundsteinlegung einen großen Tag für die Münchner Justiz. Mehr als 300 Millionen soll der Neubau kosten, der das erst rund 40 Jahre alte Justizzentrum an der Nymphenburger Straße ersetzen soll. Dort bröckelt die Fassade, Tiefgarage, sanitäre Anlagen und technische Ausstattung werden langsam marode.

Peter Küspert, der Präsident des Oberlandesgerichts, betonte, bei den Justizmitarbeitern dort freue man sich schon auf das neue Zuhause.