BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Söder zum Anschlag in Wien: Bayern fest an der Seite Österreichs | BR24

© BR

Entsetzen und Mitgefühl, Solidarität und Kampf gegen Hass: Zu dem islamistisch motivierten Anschlag in Wien hat nun auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Stellung genommen - und es gibt weitere Reaktionen aus Bayern.

2
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Söder zum Anschlag in Wien: Bayern fest an der Seite Österreichs

Entsetzen und Mitgefühl, Solidarität und Kampf gegen Hass: Zu dem islamistisch motivierten Anschlag in Wien hat nun auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Stellung genommen – und es gibt weitere Reaktionen aus Bayern.

2
Per Mail sharen
Von
  • Gerhard Brack

"Wir sind schockiert und entsetzt über den brutalen Anschlag in Wien. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen. Wir stehen fest an der Seite Österreichs", schrieb Ministerpräsident Markus Söder heute Morgen auf Twitter.

Auch der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verurteilte den Anschlag in Wien. "Radikale Islamisten versuchen seit Jahren gezielt unsere freiheitliche Gesellschaft zu destabilisieren", schrieb Aiwanger auf Twitter. Und weiter: "Augen auf und härter dagegenhalten!"

Bayern-SPD-Chefin Natascha Kohnen erklärte, Taten wie diese seien durch nichts zu rechtfertigen und rief dazu auf, sich dem Hass entgegenzustellen. Die bayerische Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze betonte: "Gemeinsam stehen wir zusammen gegen islamistischen Terror und deren Menschenhass." Via Twitter bedankte sich Schulze bei den Einsatzkräften in Wien. In Gedanken sei sie bei den Opfern, Verletzten und ihren Familien, so die Grünen-Politikerin.

Bayerns FDP-Chef Daniel Föst sprach von einem widerlichen Angriff auf das Herz Europas und unsere offene, freiheitliche, vielfältige Gesellschaft.

Charlotte Knobloch: "Freiheit braucht Sicherheit"

Auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, meldete sich zu Wort. Sie erklärte, die Brutalität des oder der islamistischen Täter mache sprachlos. Die Bilder aus Wien zeigten eine Roheit und Verachtung für das menschliche Leben, die man sich kaum vorstellen könne. Der Hass der Attentäter richte sich stets gegen dasselbe Ziel, nämlich unsere Freiheit. Die Demokratie aber dürfe nicht wehrlos bleiben gegenüber ihren Feinden. Um gegen die Radikalisierung vorzugehen, müsse jetzt etwas geschehen. Knobloch wörtlich: "Freiheit braucht Sicherheit."

Bundespolizei kontrolliert an Grenzübergängen

Ein Sprecher der Passauer Bundespolizei bestätigte dem BR, es gebe seit heute Nacht an der Grenze zwischen Niederbayern und Oberösterreich Kontrollen an fast allen Grenzübergängen. Nicht jeder Pendler müsse seine Papiere zeigen, aber die Grenzbeamten nähmen mit jedem Fahrer Augenkontakt auf, so die Bundespolizei.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!