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Söder zieht positive erste Bilanz zu seiner Afrikastrategie | BR24

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Mitte April reiste Ministerpräsident Söder nach Äthiopien, um dem Land bayerische Unterstützung zuzusagen. Seither wurden in Äthiopien zwölf Projekte auf den Weg gebracht. Auch in sieben weiteren afrikanischen Ländern engagiert sich der Freistaat.

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Söder zieht positive erste Bilanz zu seiner Afrikastrategie

Mitte April reiste Ministerpräsident Söder nach Äthiopien, um dem Land bayerische Unterstützung zuzusagen. Seither wurden in Äthiopien zwölf Projekte auf den Weg gebracht. Auch in sieben weiteren afrikanischen Ländern engagiert sich der Freistaat.

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Gut ein halbes Jahr nach seinem Besuch in Äthiopien zieht Ministerpräsident Markus Söder jetzt eine positive Bilanz des bayerischen Afrikaengagements. In den letzten Monaten wurden in Äthiopien zwölf Projekte im Bereich berufliche und schulische Bildung, in der Landwirtschaft- und Umweltentwicklung auf den Weg gebracht. Zum Anlass eines Afrikaforums in der Staatskanzlei meinte Söder, eine Afrikastrategie ist unabdingbar. Gegenüber dem BR sagte er: "Wir haben die diplomatischen Beziehungen verbessert, indem wir ein Afrikabüro entwickelt haben, als Ansprechpartner für unsere Firmen. Das läuft ganz gut an."

Afrikaengagement braucht Geduld

Söder warnt aber vor zu hohen Erwartungen. Man brauche einen langen Atem, weil man das Engagement in Afrika langfristig anlegen müsse. "Wir können nicht wie die Chinesen einfach nur sagen, wir bauen Euch eine Straße, eine Brücke oder eine Eisenbahnschiene. Wir haben jetzt im Doppelhaushalt über zwölf Millionen“, sagte der Ministerpräsident.

Schlüssel zur Entwicklung sind Investitionen von Unternehmen

Trotz der vergleichsweise niedrigen Summe wird das Engagement positiv bewertet. Beim Afrikaforum lobte der frühere SPD-Fraktionschef und jetzige Berater der Bundesregierung, Franz Maget, das bayerische Engagement. "Das ist schon sehr vernünftig, auch wenn es kleine Brötchen sind, die da gebacken werden und wir haben in Bayern große Firmen, die in Afrika schon engagiert sind," sagte Maget und verwies auch auf den hervorragenden Ruf, den Bayern in Afrika genieße. Darum, so Maget, müsse man noch mehr bayerische Firmen überzeugen zu investieren, weil das der Schlüssel für die Entwicklung Afrikas sei.

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Wir erinnern uns: Im April hat Ministerpräsident Markus Söder Äthiopien besucht. Er wollte unter anderem Investitionen in dem afrikanischen Land ankurbeln und so Fluchtursachen mit bekämpfen. Was ist von den guten Absichten geblieben?