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Söder versprach Hilfe: Sturmopfer gehen leer aus | BR24

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Eine staatliche Hilfe wird es in Burgwindheim (Lkr. Bamberg) für die Geschädigten des Sturmtiefs "Fabienne" nicht geben. Viele Bewohner fürchten um ihre Existenz.

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Söder versprach Hilfe: Sturmopfer gehen leer aus

Ende September hat Sturmtief "Fabienne" massive Schäden in Untersteinach im Kreis Bamberg angerichtet. Nun steht fest: Vom Freistaat wird es keine finanzielle Hilfe geben.

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Ende September hat Sturmtief "Fabienne" massive Schäden in Untersteinach im Kreis Bamberg angerichtet. Nun steht fest: Vom Freistaat wird es keine finanzielle Hilfe geben.

Im Landkreis Bamberg hat das Sturmtief "Fabienne" Ende September besonders stark gewütet. Schwerpunkt war der Burgwindheimer Gemeindeteil Untersteinach. Viele Betroffene stehen mit existenzbedrohenden Sachschäden und ohne Versicherungsschutz da. Eine von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Aussicht gestellte Hilfe durch den Freistaat wird es nicht geben, so Burgwindheim 1. Bürgermeister Heinrich Thaler im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Das wurde ihm nun mitgeteilt. Die Begründung aus München: "Dafür gibt es gerade keinen Topf", so Thaler.

"Wir sind enttäuscht und niedergeschlagen." Heinrich Thaler, 1. Bürgermeister Burgwindheim

Knapp 50.000 Euro von privaten Spendern

Der Landkreis Bamberg rief bereits nach dem Sturmtief zu einer Spendenaktion für die Sturmopfer auf. Inzwischen sind 47.146 Euro an Spendengeldern eingegangen, so Thaler. "Ich will mich dafür bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich bedanken", so der 1. Bürgermeister.

Von Unwetter überrascht

Am 23. September fegte eine Windhose durch den Ort, die immense Sachschäden hinterließ. Während in der Kerngemeinde Burgwindheim lediglich bei sechs Anwesen Schäden gemeldet wurden, bot der kleine Gemeindeteil Untersteinach mit 32 teils schwer beschädigten Häusern und Anwesen ein Bild der Verwüstung. Wegen der vermeintlich geschützten Lage der Gemeinde, hatte hier nahezu niemand eine Sturmversicherung.

Autor
  • Heiner Gremer
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