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Söder: Menschen aus der DDR hätten Friedensnobelpreis verdient | BR24

© pa/dpa/Lino Mirgeler

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

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    Söder: Menschen aus der DDR hätten Friedensnobelpreis verdient

    Ministerpräsident Söder nennt in einer Videobotschaft zum 30. Mauerfall-Jahrestag die Ereignisse von 1989 die "vielleicht größte Leistung, die auf deutschem Boden je geschehen ist" - und schreibt diese ausdrücklich den Bürgern der ehemaligen DDR zu.

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    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Tag des Mauerfalls am 9. November vor 30 Jahren als "unglaublich großartigen deutschen Tag" gewürdigt. Zu verdanken sei er den Menschen in der ehemaligen DDR.

    "Diesen Mut, diese Bereitschaft, durch viele Demonstrationen in einer völlig unsicheren Situation, ein System von innen heraus zu brechen, ist eine unglaubliche, vielleicht die größte Leistung, die auf deutschem Boden je geschehen ist", sagte Söder in einer Videobotschaft und betonte: Eigentlich hätten die Menschen aus der ehemaligen DDR für ihre große Leistung den Friedensnobelpreis verdient.

    Söder: Hoffte bereits als Kind auf Grenzöffnung

    Im schicksalshaften Jahr 1989 war der heutige Ministerpräsident Söder gerade 22 Jahre alt, studierte Jura an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war Mitglied der Jungen Union. In seiner Videobotschaft sagte er, er habe sich als Kind nicht vorstellen können, dass die Grenze zur DDR sich je öffnen werde, wenngleich er es stets gehofft habe.

    "Ausgangspunkt war Bewegung der Menschen in der DDR"

    Söder verwies auch auf die Entscheidungen des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl (CDU) und die Unterstützung durch die USA und Michail Gorbatschow, den damaligen Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Doch der Ausgangspunkt sei die Bewegung der Menschen in der DDR gewesen, betonte der CSU-Chef.

    Bayern grenzt an das Gebiet der ehemaligen DDR und erlebte in den Tagen nach dem 9. November 1989 eine wahre Flut von Besuchern.