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Söder lädt zum bayerischen Verkehrsgipfel in Staatskanzlei | BR24

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Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder lädt heute Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände und von Kommunen zum ÖPNV-Gipfel nach München ein. Bei dem Treffen soll es um die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs im Freistaat gehen.

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Söder lädt zum bayerischen Verkehrsgipfel in Staatskanzlei

Ministerpräsident Söder lädt heute zu einem Verkehrsgipfel ein. Ziel ist es, das Angebot im öffentlichen Nahverkehr deutlich zu verbessern. Dabei geht es um günstige Jahrestickets in Großstädten, aber auch um Verbesserungen im ländlichen Raum.

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Bei dem Gipfel in der Staatskanzlei will Ministerpräsident Markus Söder seinem eher allgemeinen Versprechen, ein preisgünstiges Jahresticket für den Öffentlichen Personennahverkehr einzuführen, einen Schritt näherkommen.

Der CSU-Politiker will mit den kommunalen Spitzenverbänden ausloten, was bis wann machbar ist. Dem BR sagte Söder, das Ziel sei, mit den Kommunen einen Fahrplan zu bereden, wie man den ÖPNV in Bayern stärken könne.

"Die Strategie des Freistaats ist ganz klar, langfristig die Einführung des 365-Euro-Tickets, ein einheitlicher Tarif, den wir in Bayern anstreben wollen, eine gleichmäßig gute Versorgung von Stadt und Land." Markus Söder (CSU), bayerischer Ministerpräsident

Söder: "Beseitigung von Verkehrschaos in den Großstädten"

Söder hofft auf konstruktive Gespräche zwischen dem Freistaat und den Kommunen. Es lohne sich, miteinander zu reden. Ziel sei die Beseitigung von Verkehrschaos in den Großstädten und eine bessere Versorgung im ländlichen Raum. "Da glaube ich, sind sich alle einig. Der Weg dorthin muss aber gemeinsam definiert werden", so Söder.

Hartmann fordert "gewaltige" Investitionen

Von Seiten der Grünen kam die Forderung, viel Geld in die Hand zu nehmen. Die Pendlerprobleme ließen sich nicht mit Tarifänderungen lösen, meinte Fraktionschef Ludwig Hartmann

"Da muss gewaltig investiert werden und da gehört auch die Ehrlichkeit dazu, zu sagen, wir schichten das Geld vom Straßenbau ganz gezielt in eine bessere Infrastruktur für Bus und Bahn um, weil dort mehr Menschen was davon haben." Ludwig Hartmann, Vorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion

Hartmann verwies auf das österreichische Bundesland Vorarlberg. Dort gebe es bereits das 365-Euro-Ticket und einen dichten Stundentakt.