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Söder besucht KI-Forschungsprojekte an der OTH Regensburg | BR24

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Der Forschungsstandort Regensburg soll von der bayerischen Landesregierung gestärkt werden. Ministerpräsident Markus Söder besuchte deshalb die Ostbayerische Technische Hochschule Regenburg.

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Söder besucht KI-Forschungsprojekte an der OTH Regensburg

Ministerpräsident Markus Söder hat die Ostbayerische Technische Hochschule in Regensburg besucht. Hintergrund ist die geplante Stärkung des Standortes in der Forschung zur Künstlichen Intelligenz. 70 zusätzliche Professuren sollen geschaffen werden.

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Der Forschungsstandort Regensburg soll von der bayerischen Landesregierung gestärkt werden. Ministerpräsident Markus Söder besuchte deshalb die Ostbayerische Technische Hochschule Regenburg. Schwerpunkt des Besuchs war die Forschung an der Hochschule zur Künstlichen Intelligenz. Forscher und Studierende stellten dem Ministerpräsidenten dabei mehrere Projekte vor.

Regensburg soll 70 zusätzliche Professuren bekommen

Unter anderem wurde eine intelligente App für Waldbauern, auch zur Borkenkäfer-Bekämpfung vorgestellt. Außerdem dabei: Drohnen mit intelligenten Sensoren, die bei Katastrophen wertvolle Informationen liefern können oder eine Software, die hilft Speiseröhrenkrebs zu erkennen. Insgesamt rund 70 zusätzliche Professuren will der Freistaat mit seiner High-Tech-Offensive alleine in Regensburg schaffen. Dazu kommen Dutzende Mitarbeiterstellen und mehrere hundert Studienplätze.

Bayern soll bei KI mit China und USA konkurrieren können

Neben Regensburg profitieren aber auch noch zahlreiche weitere Standorte von der High-Tech-Offensive. Langfristig soll Bayern bei der Forschung zur Künstlichen Intelligenz auch mit den USA und China konkurrieren können. Bayern habe hier auch Standortvorteile, sagte Söder: "Wir haben gegenüber China den Vorteil der Freiheit der Forschung. Bei uns wird nichts vorbestimmt. Wir wollen ein Angebot für freigeistige und freidenkende Forscher machen. Außerdem haben wir eine hervorragende Infrastruktur, die wir ausbauen auch in der Fläche", sagte Söder in Regensburg. Neben den zusätzlichen Stellen müssten aber auch die Arbeitsbedingungen der Forscher verbessert werden, sagte Söder. Ansonsten drohe Bayern Spitzenforscher an andere Länder zu verlieren.