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Studenten im großen Hörsaal der Technischen Universität München (Archivbild)
© dpa/Peter Kneffel
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Studenten im großen Hörsaal der Technischen Universität München (Archivbild)

An Bayerns Hochschulen sind so viele Studenten wie niemals zuvor eingeschrieben. Zum Wintersemester 2018/19 lag ihre Zahl bei 392.000. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum zum Vorjahr, wie das Landesamt für Statistik in Fürth bekannt gab.

In etwa gleich geblieben sei die Zahl jener, die sich erstmals für ein Studium eingeschrieben haben. Dabei handelte es sich um mehr als 77.000 Frauen und Männer. Von ihnen nahmen gut 67,3 Prozent ein Universitätsstudium auf.

Frauenanteil höher in Gesundheits- und Geisteswissenschaften

Laut Mitteilung des Statistikamtes waren von den Erstimmatrikulierten im Studienjahr 2018 mehr als 50 Prozent Frauen. Höher war der Anteil von weiblichen gegenüber den männlichen Studienanfängern dagegen in den Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften sowie Geisteswissenschaften. Dort stellten sie über zwei Drittel. Im Bereich Kunst und Kunstwissenschaft habe die Frauenquote bei 68,3 Prozent gelegen.

Technische Fächer bei männlichen Studienanfänger beliebter

In den technischen Studienfächern wie Informatik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen lag der Frauenanteil wie in den vorherigen Jahren. Insgesamt nur knapp 25 Prozent der weiblichen Studienanfänger entschieden sich für eines dieser Fächer.

Zahl ausländischer Studenten in Bayern gestiegen

Weiter heißt es, unter den Studienanfängern 2018 hatten 56.222 die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies seien 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Dafür sei die Zahl der Ausländer gestiegen, die in Bayern ihr Studium aufgenommen hätten, nämlich um 5,9 Prozent auf über 20.800. Ein gutes Viertel der Studienbeginner hat demzufolge eine ausländische Staatsangehörigkeit.