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So sieht der Schulunterricht nach den Osterferien aus | BR24

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Holger John

So sind die Schulregeln nach den Osterferien

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So sieht der Schulunterricht nach den Osterferien aus

Die Corona-Neuinfektionen in Bayern steigen weiter an. Nach den Osterferien dürften kaum noch Kommunen unter einer Inzidenz von 100 liegen. Wie es dann mit dem Unterricht weitergeht, dazu hat das Kultusministerium nun ein Schreiben veröffentlicht.

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Von
  • Frank Steininger

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auch in Bayern kontinuierlich an. Die 7-Tages-Inzidenz im Freistaat liegt laut Robert-Koch-Institut bei 130,3. Wie es an den Schulen nach den Osterferien ab dem 12. April weitergeht, hat das bayerische Kultusministerium jetzt in einem Schreiben mitgeteilt. Auch wenn die Sieben-Tages-Inzidenz in einem Landkreis über 100 liegt, dürfen Schüler dann zurück in die Klassenzimmer - allerdings nur mit Mindestabstand oder im Wechselunterricht. Erlaubt ist das für Abschlussklassen, die Jahrgangsstufen 11 an Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsoberschulen - und auch für die vierten Klassen der Grundschulen. In allen anderen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Negativer Test als Voraussetzung für Präsenzunterricht

Allerdings müssen Schüler für die Rückkehr in die Klassenzimmer einen negativen Corona-Test vorlegen, durchgeführt von medizinisch geschultem Personal. Zulässig ist ein PCR- oder POC-Antigenschnelltest. Er darf nicht älter als 48 Stunden sein. Ein Selbsttest zu Hause ist nicht erlaubt. Ein solcher kann aber unter Aufsicht in der Schule gemacht werden, heißt es in dem Schreiben des Kultusministeriums.

Kinder dürfen nach Antrag zu Hause bleiben

Auch der Besuch der Notbetreuung ist bei einem Inzidenzwert von mehr als 100 nur noch mit negativem Corona-Test möglich.

Sollten Schüler oder deren Erziehungsberechtigte trotz dieser Maßnahmen ein zu hohes Risiko für den Schulbesuch sehen, könne man weiter einen Antrag auf Beurlaubung stellen, heißt es.

Bei Inzidenzwert unter 100 gelten bisherige Regeln

Für Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 gelten die bisherigen Regeln weiter, heißt es vom Kultusministerium. So findet grundsätzlich Wechsel- oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt. Zwei Mal pro Woche gibt es Selbsttests für Schüler. Das Kultusministerium empfiehlt die Teilnahme an diesen Tests, sie sind aber nicht verpflichtend.

Vollen Präsenzunterricht gibt es nur an Grundschulen in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 50.

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