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So schön kann man in Bayern Urlaub machen | BR24

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Schloss Neuschwanstein und Königsee sind bestens bekannte Ausflugsziele. Bayern hat aber noch viel mehr zu bieten. Wir haben uns umgehört und besondere Urlaubsziele aus allen bayerischen Regionen gesammelt.

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So schön kann man in Bayern Urlaub machen

Schloss Neuschwanstein und Königssee sind bestens bekannte Ausflugsziele. Bayern hat aber noch viel mehr zu bieten. Wir haben uns umgehört und besondere Urlaubsziele aus allen bayerischen Regionen gesammelt.

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© T. Kujat

Sonnenaufgang vom Gipfel des Herzogstands.

Wandern im Alpenpanorama

Vom Herzogstand blicken Wanderer über den türkisen Walchensee in die Alpen. Er ist der altbekannte Hausberg der Münchner. Eine schöne Tagestour für Sportliche führt vom See aus auf den Gipfel des Heimgartens und von dort weiter über einen Grat auf den Herzogstand. Für die Gemächlichen gibt es eine Seilbahn.

© picture alliance / Robert B. Fishman

Surfer auf der stehenden Eisbachwelle in München.

Surfen nachts und mitten in der Stadt

Surfen nachts mitten in der Münchner Innenstadt? Klingt verrückt – ist aber im Eisbach – auf der wohl berühmtesten Flusswelle der Welt - im Englischen Garten total normal. Der Fluss macht seinem Namen alle Ehre, denn die Wassertemperatur steigt selten über 16 Grad. Profis surfen sogar nachts auf der Welle – dank Straßenbeleuchtung und ein paar zusätzlichen LEDs. Anfänger sollten erstmal an der Floßlände in Thalkirchen üben.

© picture alliance / blickwinkel/ E. Teister

Blick von der Aussichtsplattform des Kirchturms Sankt Peter auf die Frauenkirche, Marienplatz und das neue Rathhaus in München.

München von oben betrachten

Wer Münchens beste Aussicht genießen will, sollte fit im Treppensteigen sein. Dann kann er den Kirchturm der St. Peters Kirche, genannt Alter Peter, in München besteigen. Er steht mitten in Münchens historischer Altstadt: Zwischen Marienplatz, Rindermarkt und Viktualienmarkt auf einer kleinen Erhebung, dem Petersbergl. Oben angekommen bietet sich eine einmalige Aussicht auf Frauenkirche, Altstadt und die Alpen in der Ferne. Auch der Weg nach oben ist spannend: durch ein Fenster blickt man in den Glockenraum. Wenn man Glück hat, läuten gerade die Glocken.

© picture alliance/Lino Mirgeler/dpa

Der Sylvensteinsee schlängelt sich durch die Berglandschaft bei Lenggries.

Wandern entlang an wilden Isar-Landschaften

Wie ein norwegischer Fjord zieht sich der Sylvensteinspeicher durch die wilde Landschaft rund um Lenggries. Perfekt zum Wandern, Fahrradfahren und Baden. Der See ist durch das Aufstauen der Isar entstanden. Besonders schön ist, dass rund um den See kaum Gebäude stehen. Wo jetzt der See liegt, stand früher mal ein Dorf namens Fall, in dem vor allem Forstbedienstete und Zollbeamte lebten und arbeiteten.

© picture-alliance/Paul Mayall

Paraglider über der Kampenwand im Chiemgau.

Abheben im Chiemgau

Fliegen ganz ohne Motor. Die Kampenwand ist für Paragleiter einer der ältesten und bekanntesten Fluggebiete Deutschlands. Unterhalb des Gipfels liegt der Startplatz für die Gleitschirmflieger. Wer das Fliegen zum ersten Mal ausprobieren will, kann bei einem Tandemflug an der Kampenwand die Kraft der Thermik spüren und mit etwas Glück bis auf den Chiemsee blicken. Es gibt im Gebiet der Kampenwand auch urige Almen, bei denen man gemütlich eine Brotzeit zu sich nehmen kann.

© Naturkundemuseum Siegdorf

Ein echtes Mammutskelett steht im Naturkundemuseum.

Die Steinzeit begreifen

Glitzersteine in der großen Sandkiste finden oder in Höhlen malen - wer erfahren will, wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben, kann im Steinzeitdorf und Museum in Siegsdorf viel erleben. Auch ein echtes Mammutskelett gibt es anzusehen. Im Steinzeitgarten von Siegsdorf wächst Urgetreide und die Feuerstelle im Mittelpunkt des Steinzeitdorfes ist auch bei schlechtem Wetter ein schöner Aufenthaltsort.

© picture alliance/Christian Baeck/DUMONT Bildarchiv

Rafting-Boote auf der Bertesgadener Ache.

Die Kraft des Wassers spüren

Vor dem Panorama der Bayerischen Alpen können Rafting-Fans unter anderem auf der Berchtesgadener Ache abwechslungsreiche Touren erleben. Bei manchen Strecken können Adrenalin-Junkies auch von Brücken springen oder gemütliche Badepausen einlegen. Wer lieber ohne Boot unterwegs ist, findet in der spektakulären Almbachklamm auch Canyoning-Touren. Egal ob auf oder im Fluss, die Kraft des Wassers beeindruckt immer wieder.

© picture alliance / Georg Knoll / DUMONT Bildarchiv

Die Drei-Brüder-Felsen im Fichtelgebirge sind nicht nur für Kletterer spannend.

Auf Türme aus Felsen klettern

Neben den Alpen sind sie oft unbeachtet, aber auch das Fichtelgebirge bietet atemberaubende Naturspektakel. Die Drei-Brüder-Felsen etwa: Wie aufgeschichtete, steinerne Matratzen stehen die drei Granit-Felsen in die Höhe. Geübte Kletterer können die Felsen auch erklimmen und die Granitformationen von einer anderen Perspektive bestaunen.

© picture alliance/Georg Knoll/DUMONT Bildarchiv

Die Binghöhle ist Deutschlands größteTropfsteingaleriehöhle.

In eine andere Welt abtauchen

Wie auf einem anderen Planeten fühlt man sich in der Binghöhle in Streitberg. Die Tropfsteinhöhle ist gesäumt von Stalagmiten, Säulen und Stalaktiten und gilt als eine der schönsten Tropfsteingaleriehöhlen Deutschlands. Die Höhlengänge reichen bis zu 60 Meter in die Tiefe. Kein Wunder, dass es selbst an heißen Sommertagen selten mehr als neun Grad hat. Die Binghöhle befindet sich etwa 20 Kilometer nordöstlich von Forchheim.

© Jörg Bornmann

Die Volkacher Mainschleife ist ein Paradies für Weinliebhaber.

Die (Geschmacks-)Sinne verwöhnen

Für Genießer ist das Gebiet um die Volkacher Mainschleife ein Muss. Auf zahlreichen Aussichtspunkten kann man herrliche Blicke über die Weinberge und ihre Steilhänge erhaschen. Mitten durch das Weinland fährt die alte, rote Mainschleifenbahn. Mit ihr können Urlauber die Region abseits der Straßen erleben. Der historischen Triebwagen wird auch Säuferbähnle genannt. Da liegt es nahe den Stopp an der Vogelsburg zu nutzen, um fränkischen Wein zu probieren und die Aussicht zu genießen.

© picture alliance/dpa /Jens Büttner

Alpakas stammen eigentlich aus den Anden. In Unterfranken kann man mit ihnen wandern gehen.

Mit Alpakas spazieren gehen

Wer wünscht sich das nicht: Mit kuscheligen Alpakas durch die Landschaft zu spazieren. In der unterfränkischen Röhn ist das möglich. Mit den Tieren an der Leine können Besucher durch die Natur wandern und die flauschigen Gesellen besser kennenlernen. Ursprünglich stammen Alpakas aus den südamerikanischen Anden und werden hauptsächlich wegen ihrer Wolle gezüchtet.

© Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Der Aussichtsturm im Baumwipfelpfad ist 44 Meter hoch.

Den Wald von oben betrachten

Den Wald aus einer anderen Perspektive erleben? Der Baumwipfelpfad im Bayerischen Wald ist der größte in Bayern. Die Wege führen in acht bis 25 Meter Höhe zwischen den Bäumen hindurch. Der Höhepunkt ist der 44 Meter hohe Turm, der um drei alte Buchen und Tannen gebaut ist. Er bietet bei gutem Wetter einen fabelhaften Ausblick bis in die Alpen – allerdings nur für Schwindelfreie.

© Hari Pulko

Lindau im Bodensee mit dem einzigen Leuchtturm in Bayern.

Im Sonnenuntergang mit dem Boot fahren

Das sogenannte Schwäbische Meer, der Bodensee, hat nur einen kleinen Teil bayerisches Ufer. Dafür aber eine Insel: Lindau. Dort steht der einzige Leuchtturm Bayerns. Von der Spitze des Leuchtturms aus sehen Besucher den Seehafen und bis in die Schweizer Alpen. Auf der anderen Seite der Insel – am kleinen See – kann man sich ein Tretboot leihen und einmal um die Insel strampeln. Am besten so timen, dass man zum Sonnenuntergang an der "Hinteren Insel" ist. Von dort sieht man die Sonne im Wasser untergehen, so romantisch wie im echten Meer.

© picture alliance/Martin Siepmann/imageBROKER

Der Damenhof in Augsburg gilt als einer der schönsten Innenhöfe Bayerns.

Dolce Vita im Schwabenländle genießen

In einem der schönsten Innenhöfe Bayerns können Besucher sich wie im Italienurlaub fühlen. Im Augsburger Damenhof stützen toskanische Säulen Arkadengänge, die im Sommer für Sonnenschutz sorgen. Früher war der Innenhof den weiblichen Familienangehörigen der Fugger vorenthalten; daher der Name. Heute können Gäste dort mit einem kühlen Aperitif einen schönen Sommerabend verbringen.

© Nico Gaulauch

Die längste Sommerrodelbahn Deutschlands steht im Allgäu.

Im Sommer rodeln gehen

Im Allgäu kann das ganze Jahr gerodelt werden! Im Winter auf Schnee und im Sommer: auf der Schiene, denn dort steht die längste Sommerrodelbahn Deutschlands. Zwischen Immenstadt und Oberstaufen führt der Alpseecoaster fast drei Kilometer die Eckhalde hinab. Rasant geht es in Kurven den Berg runter. Rauf kommen Besucher entweder zu Fuß oder mit dem Sessellift.

© Naaro

Das Konzerthaus in Blaibach steht mitten im Ort.

Renommierte Architektur mitten im Bayerischen Wald bestaunen

Wie eine umgekippte Schachtel, die zu einem Teil in der Erde steckt, steht das hochmoderne Konzerthaus mitten in dem kleinen Ort Blaibach im Bayerischen Wald. Das Konzerthaus bietet Platz für 200 Zuhörer, die bis zu 60 Musikern auf der Bühne lauschen können. Entstanden ist es 2014 durch ein Förderprogramm, das Ortskerne und Innenstädte in ländlichen Räumen stärken sollte. Vor allem architektonisch beeindruckt das Gebäude – von außen, aber auch von innen.

© picture alliance/Armin Weigel/dpa

Unter Schwandorf liegt ein Felsenkeller-Labyrinth.

Sich in unterirdischen Gewölben verirren

Ursprünglich wurden sie gebaut, um Bier zu lagern, dann dienten sie als Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg. Das oberpfälzische Schwandorf steht auf einem großen Felsenkeller-Labyrinth, das teilweise in drei Etagen übereinanderliegt. Bei einem Besuch erleben Gäste die Geschichte der etwa 500 Jahre alten Kellerräume und können über die enorme Leistung der Steinhauer staunen, die die 130 geheimnisvollen Kellerräume entstehen ließen.

© picture alliance/imageBROKER/Helmut Meyer zur Capellen

Schlafraum im stillgelegtem Atombunker in Nürnberg.

Geschichte hautnah im Atomschutzbunker erleben

Kaum einer weiß, dass sich unter dem Nürnberger Hauptbahnhof ein riesiger Bunker befindet. In einer Führung kann man das Relikt aus dem Kalten Krieg besichtigen und die beklemmende Atmosphäre spüren, die so ein Bunker mit sich bringt. Er wurde 1973 bis 1977 gebaut und sollte bei atomaren, biologischen oder chemischen Angriffen 2450 Menschen 14 Tage Schutz bieten. Bis heute ist der Bunker ausgestattet mit Suppenschüsseln, Klopapier und Babywindeln.

© Fränkisches Freilandmuseum

Über 100 Häuser stehen im Freilandmuseum.

Einen Tag wie im Mittelalter verbringen

Eine Reise zurück in die Vergangenheit. Das geht in Bad Windsheim im Fränkischen Freilandmuseum. Bei einem Besuch hat man das Gefühl, von Dorf zu Dorf zu spazieren, denn die über 100 Häuser sind nach Regionen geordnet. Dabei bekommt man ein Gefühl dafür, wie die fränkische Bevölkerung in den letzten 700 Jahren gelebt hat. In drei Restaurants können Besucher typisch fränkische Spezialitäten probieren und im Kommunbrauhaus das Museumsbier und Obstbrände verkosten.