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Bildrechte: dpa / picture alliance

Die ersten Hütten im Allgäu haben bereits geöffnet, an diesem Wochenende kommen weitere dazu. Bis auf Weiteres gibt es aber nur To-Go-Angebote. Zudem liegt in den Hochlagen noch reichlich Schnee. Hotspots sollten außerdem weiterhin vermieden werden.

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So läuft der Saisonstart auf den Allgäuer Berghütten

Am 1. Mai beginnt normalerweise die Saison auf den Allgäuer Hütten. Doch in diesem Jahr ist alles etwas anders. So gehen die Hütten mit dem Übernachtungs- und Bewirtungsverbot um.

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Von
  • Andrea Trübenbacher
  • Anna Klein

Der 1. Mai ist traditionell der offizielle Eröffnungstag der Berghütten im Allgäu. Einige von ihnen hatten bereits im April geöffnet, an diesem Wochenende sperrt die Mehrheit zum ersten Mal in diesem Jahr offiziell auf. Weil für die Hütten die gleichen Regeln gelten, wie für alle anderen Gaststätten und Unterkünfte, ist in diesem Jahr einiges anders.

Hütten bieten Brotzeit to Go

Das einzige, was erlaubt ist, sind To-Go-Angebote, also einen Kaffee zum Mitnehmen oder die Brotzeit, die man sich dann in den Rucksack stecken kann. Wegen der aktuellen Corona-Regeln in den Allgäuer Landkreisen bleiben alle Restaurants und Hotels bis auf Weiteres geschlossen.

Bergsport in der Pandemie erfordert gute Planung

Den Wanderern und Ausflüglern legt der Deutsche Alpenverein (DAV) deshalb vor allem eines ans Herz: Gute Planung. So lässt sich vorab auf den Seiten der jeweiligen Gemeinde recherchieren, welche Hütten geöffnet haben. Welche Art der Verpflegung diese jeweils anbieten, hat das Portal alpgenuss.de gesammelt.

Aktuell noch keine Mehrtagestouren erlaubt

Neben dem Infektionsschutz macht auch die aktuelle Wetterlage eine gute Planung zur Voraussetzung für jede Wanderung: Schließlich liegt laut DAV in den Hochlagen noch reichlich Schnee. Auch weiter unten sind in schattigen Lagen häufig Schneefelder zu finden. Mehrtagestouren sind im Moment auch noch nicht möglich, da die Hütten zu sind und das Übernachten im Biwak oder Zelt in den bayerischen Alpen verboten ist. Auch in den Bergen gelte es Rücksicht zu nehmen und Abstand zu halten, so der Verband. Beliebte Hotspots sollte man wegen der Pandemie im Moment weiter meiden.

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