BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Smartphone wird kaum zum Shoppen genutzt | BR24

© dpa/picture alliance

Mann mit Smartphone in der Hand

Per Mail sharen

    Smartphone wird kaum zum Shoppen genutzt

    In Nürnberg werden heute Abend die Ergebnisse der Social-Media-Studie WAVE vorgestellt. Die Studie zeigt: Nur wenige Befragten nutzen das Handy zum Online-Einkauf. Zudem seien Datenschutz und Anonymität für die Internetnutzer wichtiger denn je.

    Per Mail sharen

    Nur 31 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sich das Handy zum Online-Einkauf eignet. 2014 waren es noch 32 Prozent der Befragten, so die Social-Media-Studie WAVE.

    Facebook als kontroverser News- und Meinungskanal

    Zudem ergab die Studie, dass jeder Social-Media-Kanal inzwischen spezifische Nutzerbedürfnisse erfüllt. Facebook wird zu einem kontroversen News- und Meinungskanal, Instagram liefert hingegen den Nutzern als "Happy Place" Anerkennung und Inspiration und Youtube sorgt für Unterhaltung und Zerstreuung. Der Social-Media-Kanal Snapchat ist im Vergleich zur vergangenen Erhebung in der täglichen Nutzung um 207 Prozent gewachsen. Allerdings bleibt die Plattform ein reines Teens-Medium mit sehr eingeschränkter Reichweite in älteren Zielgruppen, so die Studienergebnisse.

    Absolute Anonymität gewünscht

    Ein weiterer zentraler Erkenntnisgewinn der Studie: 56 Prozent der Befragten wollen absolute Anonymität im digitalen Raum. Ein Bedürfnis, das deutsche User auch zu Lasten ihrer Selbstdarstellung in Social Media durchsetzen. Rund 91 Prozent der deutschen Studienteilnehmer besitzen ein Smartphone. Damit liegt Deutschland erstmals über dem internationalen Durchschnitt von 88,7 Prozent.

    Weltweite Studie

    Nach Angaben der Autoren der Studie, ist WAVE die weltweit größte und am längsten laufende Social-Media-Studie. Seit 2006 dokumentiert WAVE jährlich die Entwicklung neuer Medientechnologien, den Einfluss von Social Media auf die gesellschaftliche Kommunikation und die damit verbundenen Veränderungen des Mediennutzungsverhaltens weltweit. Die Studie wird von der Media- und Marketingberatung UM durchgeführt. Für die aktuelle Erhebung wurden über 52.000 Menschen in 78 Ländern weltweit befragt.