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Smart City: Stadtbergen auf dem Weg ins digitale Zeitalter | BR24

© BR/Barbara Leinfelder

Digitale Technik soll nicht nur Privathaushalte weiterbringen, sondern auch Kommunen beim Geldsparen helfen. Das zeigt ein Pilotversuch in Stadtbergen.

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Smart City: Stadtbergen auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Digitale Technologie soll heutzutage nicht nur die Arbeit im privaten Haushalt erleichtern, sondern auch ganzen Kommunen helfen. Smart City heißt das Stichwort dazu. In Stadtbergen wurde nun ein Pilotversuch abgeschlossen.

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Die Lichtanlage, die sich per Handy steuern lässt, oder die Waschmaschine, die man übers Internet anschalten kann – smarte Technologien werden inzwischen in immer mehr Privathaushalten eingesetzt. Doch nicht nur dort sollen sie alltägliche Arbeiten erleichtern und Geld sparen. Auch immer mehr Kommunen interessieren sich für Smart City-Projekte.

Für Stadtbergen eine wesentliche Erleichterung

In Schwaben wurde jetzt ein dreijähriger Pilotversuch der Lechwerke beendet. Unter anderem hat die 15.000 Einwohner-Kommune Stadtbergen bei Augsburg die neue Technik getestet und festgestellt: Es ist eine wesentliche Erleichterung. Ein Beispiel sind etwa die Blumen vor dem Rathaus. Per Sensor wird gemessen, ob diese Wasser brauchen und erst wenn es soweit ist, wird Bauhofmitarbeiter Manfred Hummler angefunkt. So spart das System den Mitarbeitern und der Stadt manche unnötige Runde.

Kommunen konnten sich smarte Technologien wünschen

Auch in Königsbrunn und Denklingen wurde das smarte System getestet. Die Kommunen haben Rückmeldung an die Lechwerke gegeben und so sind über die Zeit viele neue Funktionen dazugekommen. Laut Christian Mayer, dem Leiter des Projekts Inno.Live, werden inzwischen etwa auch die Füllstände von Glascontainern oder Sand-Splitkisten auf diesem Weg überwacht.

Kommunen sparen Zeit und Geld

Die batterie- oder solarbetriebenen Sensoren melden aber auch, wenn die örtlichen Hundeklos voll sind, wann der Sicherheitsdienst die Parkanlagen kontrollieren soll oder ob der Rasen am Fußballplatz gesprengt werden muss. Die Kommunen sparen dadurch Zeit und Geld und verhindern zum Beispiel auch Vandalismus in den Grünanlagen.

Stadtbergen will nun auch smarte Straßenlaternen

Die Sensoren zeigen nämlich auch an, ob nachts jemand auf den Friedhof oder einen Spielplatz schleicht. Dann wird der Ordnungsdienst informiert. Für seine Kommune rechnet sich die Investition, meint Paulus Metz, der Bürgermeister von Stadtbergen. Seine Bauhofmitarbeiter kann er so effizienter einsetzen. Und er will das System noch ausbauen und zum Beispiel Straßenlaternen mit Bewegungsmeldern installieren.

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