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Perfekte Wintersportverhältnisse auf der Zugspitze - doch die Lifte bleiben leer. In diesem Jahr wird es wohl keinen Skibetrieb mehr geben.

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Ski-Lockdown auf der Zugspitze: Lift-Betreiber enttäuscht

Mindestens bis 20. Dezember dürfen in Bayern keine Skilifte fahren - wahrscheinlich sogar länger. Das stößt weiter auf Unverständnis und Ärger. Die Betreiber hoffen nun, zumindest nach den Weihnachtsferien durchstarten zu können.

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Von
  • Martin Breitkopf

Eine Pistenraupe drückt den Naturschnee platt: Gut ein halber Meter Schnee liegt schon in Deutschlands höchstgelegenen Skigebiet auf der Zugspitze. So viel wie schon lange nicht mehr Ende November. Dazu seit Tagen strahlend blauer Himmel - eigentlich perfektes Skiwetter. Normalerweise würde seit gut zwei Wochen der Skibetrieb im Skigebiet Zugspitze laufen. Aber seit Ende Oktober fährt keine Bahn mehr für Gäste nach oben: Während des Teil-Lockdowns dürfen grundsätzlich keine Bergbahnen und Skilifte betrieben werden. Nur Mitarbeiter können gegenwärtig mit der Bahn nach oben fahren, um dort nach dem Rechten zu sehen.

Das gilt vorerst bis 20. Dezember. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) machte aber bereits deutlich, dass er mit einer Verlängerung der Schutzmaßnahmen über den 20. Dezember hinaus bis in den Januar hinein rechnet - auch um keine steigenden Infektionszahlen durch Wintersportler in den Weihnachtsferien zu riskieren.

Kein Verständnis für Skilockdown bei Betreiber der Zugspitzbahn

Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn, kann einen Ski-Lockdown bis über die Weihnachtsferien hinaus nach wie vor nicht nachvollziehen. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk verweist er auf die Sommermonate: Trotz 450.000 Besuchern sei es da zu keinem Infektionsgeschehen gekommen.

Somit habe sich das Hygiene-Konzept bewährt, argumentiert Stauch. Seiner Meinung nach wäre es also schlüssig gewesen, auch jetzt im Winter auf dieses Konzept zu setzen.

Viele Mitarbeiter in Kurzarbeit

Für den Winterbetrieb wurden zahlreiche Saisonkräfte eingestellt - ein Großteil der rund 500 Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn ist mittlerweile in Kurzarbeit. Im Laufe der Woche wollen sich die Verantwortlichen zusammensetzen, um zu beratschlagen, wann es überhaupt sinnvoll sein könnte, die Schneemaschinen im Skigebiet Garmisch-Classic anzuschmeißen. Denn in diesem Kalenderjahr wird die Skisaison aller Voraussicht nach nicht mehr starten.

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Perfekte Wintersportverhältnisse auf der Zugspitze - doch die Lifte bleiben leer. In diesem Jahr wird es wohl keinen Skibetrieb mehr geben.

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Winter ohne Skifahren? Eine BR24-Umfrage in München

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Dieses Jahr ist anders. Auch für die Skifahrer. Wann und ob bayerische Skilifte öffnen, ist ungewiss. Und wer auf die Pisten in Österreich fährt, muss in Corona-Quarantäne - selbst Tagesausflügler. Das sagen Skifahrer in der Münchner Innenstadt dazu:

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Von
  • Martin Breitkopf
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