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Neujahrsfeuerwerk über der Sankt Martin Kirche in Landshut. In diesem Jahr ist das Böllern nicht nur in der Innenstadt Landshuts verboten.
© pa/imageBROKER
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Neujahrsfeuerwerk über der Sankt Martin Kirche in Landshut. In diesem Jahr ist das Böllern nicht nur in der Innenstadt Landshuts verboten.

Ein striktes Böllerverbot hat die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung für die wichtigsten Denkmäler in Niederbayern erlassen: für die Burg Trausnitz bei Landshut, die Befreiungshalle bei Kelheim und für die Burg Prunn im Altmühltal. Bei Missachtung drohen Geldstrafen.

Kein Böllern in Innenstädten: Landshut und Straubing

Auch in den Innenstädten von Landshut und Straubing ist das Böllern verboten. Das Stadtmarketing Straubing veranstaltet als Alternative um Mitternacht eine 15 Minuten dauernde Licht- und Lasershow über den Türmen der Altstadt. Davor und danach legt ein DJ Partymusik auf. Im vergangenen Jahr kamen rund 3.000 Menschen zu dem Spektakel auf dem Theresienplatz rund um den Stadtturm.

Brückensperrung in Passau

In Passau gilt kein generelles Böllerverbot, doch ist die Marienbrücke über den Inn ab 23 Uhr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eine Klage gegen dieses Verbot hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof im Oktober als letzte Instanz abgewiesen.

Bayerischer Wald: Aufruf zu Böllerverzicht

Im Bayerischen Wald hat die Nationalparkverwaltung zwar kein Böller-Verbot für die Gipfel von Falkenstein, Rachel und Lusen erlassen, aber dafür dringend zum Verzicht auf Kracher aufgerufen. Die Berge des Nationalparks sind in der Silvesternacht beliebte und - bei gutem Wetter - außerordentlich eindrucksvolle Ausflugsorte. Allerdings reagieren Auerhühner, Rehe und andere Wildtiere äußerst empfindlich auf Störungen durch Lichtblitze und Kracher. Außerdem bittet die Nationalparkverwaltung, mitgebrachte Flaschen und anderen Müll komplett wieder mitzunehmen, weil die Beseitigung sehr aufwändig ist.