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Siemens Healthineers
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Autoren

Marion Christgau
Wolfram Weltzer
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Siemens Healthineers

Der Technologiechef des Unternehmens, Peter Schardt, kündigte heute an, dazu werde die Fertigung von Röntgenröhren mit rund 700 Arbeitsplätzen von Erlangen nach Forchheim verlagert. Am dortigen Standort mit derzeit rund 3.200 Arbeitsplätzen fertigt Siemens bereits Computertomographen, klassische Röntgengeräte und Angiographiesysteme. Dabei handelt es sich um spezielle Röntgengeräte, die Blutgefäße und Nervenbahnen unter anderem während Operationen sichtbar machen.

Forschungseinrichtungen ansiedeln

Schardt kündigte an, es gehe um mehr als die Verlagerung einer Fabrik. Vielmehr solle in Forchheim ein "neues Technologiezentrum" entstehen, das nach Art eines Campus eine "offene, einladende und kreative Gestaltung" habe. Dort soll es auch möglich sein, Forschungseinrichtungen von Universitäten anzusiedeln.

Wachsende Nachfrage

Auf insgesamt 47.000 Quadratmetern am Main-Donau-Kanal im Forchheimer Süden sollen die neuen Gebäude entstehen. Die meisten Grundstücke seien bereits in Siemens-Eigentum, erklärte Siemens Healthineers heute. Mit einer Baugenehmigung durch den Forchheimer Stadtrat rechne man noch im Frühsommer. In Betrieb gehen solle der neue Campus dann im Jahr 2023. Siemens Healthineers rechnet sowohl im Röntgengeschäft als auch bei Magnetresonanztomographen (MRT) mit einem deutlichen Wachstum der Nachfrage. Den durch die Schließung der Erlanger Röntgenfertigung freiwerdenden Platz will das Unternehmen deshalb für die Ausweitung der MRT-Fertigung nutzen.

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Marion Christgau
Wolfram Weltzer

Sendung

Regionalnachrichten Franken vom 11.02.2019 - 16:41 Uhr