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Sieben Monate Führerscheinentzug: Betrunken auf dem E-Scooter | BR24

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Betrunken mit dem E-Scooter zu fahren ist keine Bagatelle, was nach den vielen Diskussionen nun auch jeder wissen müsste. Das hat das Amtsgericht München mit einem Urteil unterstrichen: Der Angeklagte muss längere Zeit ohne Führerschein auskommen.

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Sieben Monate Führerscheinentzug: Betrunken auf dem E-Scooter

Betrunken mit dem E-Scooter zu fahren ist keine Bagatelle, was nach den vielen Diskussionen nun auch jeder wissen müsste. Das hat das Amtsgericht München mit einem Urteil unterstrichen: Der Angeklagte muss längere Zeit ohne Führerschein auskommen.

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Ein E-Scooter ist mehr als ein Roller mit Elektroantrieb: Juristisch gesehen ist es ein Kraftfahrzeug, und das darf man betrunken nicht benutzen – auch nicht für kurze Strecken. Im konkreten Fall wollte der 30-Jährige damit im vergangenen Jahr nach dem Oktoberfest 400 Meter bis zu seinem Hotel fahren. Nach 300 Metern wurde er von einer Kontrolle gestoppt. Ausfallerscheinungen hatte er nicht. Eine Blutprobe ergab dann aber, dass er 1,35 Promille im Blut hatte.

2.200 Euro Geldstrafe

Er habe nicht gewusst, dass E-Scooter straßenverkehrsrechtlich wie Autos einzustufen seien, sagte er im Prozess zu seiner Verteidigung. Vor Strafe hat ihn das nicht geschützt. Der Mann muss 2.200 Euro Geldstrafe zahlen und kann frühestens nach sieben Monaten einen neuen Führerschein bekommen.

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