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Bayern

Sieben Jahre Haft für Überfall auf der Theresienwiese | BR24

© picture-alliance / Lajos-Eric Balogh

Die Münchner Theresienwiese im Winter

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    Sieben Jahre Haft für Überfall auf der Theresienwiese

    Sie hatten vor einem Jahr ein Ehepaar auf der Münchner Theresienwiese überfallen. Das Landgericht München verurteilte einen 27- und einen 30-Jährigen zu sieben Jahren Haft. Außerdem wurde ihre Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

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    Geringe Beute - hohe Haftstrafen. Sieben Jahre müssen ein 27- und ein 30-Jähriger ins Gefängnis. Diese Strafe hat das Landgericht München für einen Überfall im vergangenen Dezember an der Münchner Theresienwiese verhängt.

    Schwangere Frau und ihren Mann mit Schreckschusspistole bedroht

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Männer eine schwangere Frau und ihren Ehemann im Dezember 2018 mit einer Schreckschusspistole bedroht und ausgeraubt hatten. Sie erbeuteten 90 Euro und ein Smartphone. Verurteilt wurden sie wegen schwerer räuberischer Erpressung.

    Bewusst in Todesangst versetzt - Opfer noch heute traumatisiert

    Strafverschärfend betrachtete das Gericht, dass die Angeklagten das Ehepaar bewusst in Todesangst versetzten. Vor allem die zur Tatzeit schwangere Frau sei noch heute erheblich traumatisiert.

    Täter waren betrunken

    Strafmildernd wertete das Gericht, dass die Männer schuldeinsichtig sind und dass sie bei der Tat "alkohlbedingt enthemmt" waren. Das Gericht ordnete die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Das Urteil ist rechtskräftig, weil sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung auf Rechtsmittel verzichteten.