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Sie kommen in der Dämmerung: Polizei gibt Tipps gegen Einbrecher | BR24

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Wenn es früher dunkel wird, haben Einbrecher Hochsaison. Die Polizei in Ingolstadt und Pfaffenhofen an der Ilm will Bürger beim Thema Einbruchsschutz aufklären. Dafür haben sie sich eine ungewöhnliche Maßnahme überlegt.

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Sie kommen in der Dämmerung: Polizei gibt Tipps gegen Einbrecher

Wenn es früher dunkel wird, haben Einbrecher Hochsaison. Die Polizei in Ingolstadt und Pfaffenhofen an der Ilm will Bürger beim Thema Einbruchsschutz aufklären. Dafür haben sie sich eine ungewöhnliche Maßnahme überlegt.

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Im vergangenen Jahr haben Einbrecher Geld und Wertgegenstände im Wert von 18 Millionen Euro erbeutet. Erfahrungsgemäß sind sie vor allem in den Herbst- und Wintermonaten aktiv, weil es früher dunkel wird. Den sogenannten "Dämmerungseinbrüchen" will die Polizei in Ingolstadt und Pfaffenhofen entgegentreten: mit einer Haustür-Aktion.

Polizeibeamte wollen vor Ort aufklären

Am Dienstagnachmittag schwärmen Polizistinnen und Polizisten in verschiedenen Wohngebieten aus, um Bürger an Ort und Stelle Tipps zu geben, wie sie sich vor Einbrechern schützen können. Ziel der Aktion ist es außerdem, Bürger zu ermutigen, sofort die Notrufnummer 110 zu wählen, wenn sie etwas Verdächtiges beobachten.

Jeder zweite Einbrecher ist erfolgreich

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in Bayern seit fünf Jahren rückläufig. 2014 wurden noch mehr als 8.200 Fälle angezeigt, 2018 waren es nur noch gut 5.200. Eine Zahl ist allerdings stabil geblieben: Bei jedem zweiten Einbruchsversuch konnten die Einbrecher auch Beute mitnehmen.

Das rät die Polizei

  • Auch bei kurzer Abwesenheit Terrassen- und Balkontür und Fenster immer (ab)schließen
  • Schlüssel verloren? Umgehend den Schließzylinder auswechseln.
  • Haustür nicht nur schließen, sondern immer zweifach abschließen.
  • Auf verdächtige Fahrzeuge und Personen auf der Straße achten und ggf. die 110 anrufen
  • Nachbarn bitten, Briefkästen zu leeren, wenn Sie im Urlaub sind
  • Keine Hinweise auf Abwesenheit geben, z. B. in den sozialen Medien oder auf dem Anrufbeantworter