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Sicherheit im Verkehr: Kommt jetzt der digitale Rückspiegel? | BR24

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Die Seiten- und Rückspiegel sind für die Sicherheit im Straßenverkehr entscheidend. Doch oft reicht der Bild-Ausschnitt dennoch nicht, um eine Gefahr zu erkennen. Nun hat die Hochschule Kempten eine Alternative erprobt: Den digitalen Rückspiegel.

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Sicherheit im Verkehr: Kommt jetzt der digitale Rückspiegel?

Die Seiten- und Rückspiegel sind für die Sicherheit im Straßenverkehr entscheidend. Doch oft reicht der Bild-Ausschnitt dennoch nicht, um eine Gefahr zu erkennen. Nun hat die Hochschule Kempten eine Alternative erprobt: Den digitalen Rückspiegel.

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Wie weit darf ein Auto seinem Fahrer helfen? Damit beschäftigt sich die Hochschule Kempten in einer aktuellen Studie zu digitalen Rückspiegeln. Die Ergebnisse werden heute in Illertissen vorgestellt.

Dieser digitale Rückspiegel soll den Auto-, aber vor allem auch LKW- und Transporterfahrern eine bessere Übersicht über das Geschehen auf der Straße hinter ihnen bieten. Wie das funktioniert: Hinten auf dem Auto wird eine kleine Kamera angebracht, die eine Aufnahme der Straße auf den Spiegel übertragen kann.

So funktioniert der digitale Rückspiegel

Das Bild zeigt ein breiteres Sichtfeld als der herkömmliche, analoge Spiegel. Außerdem haben die Fahrer dann uneingeschränkte Sicht, wenn etwa Personen auf der Rückbank sitzen oder der Kofferraum mit Gepäck voll ist. Im Auto kann man jederzeit zwischen dem normalen, analogen Spiegel und der digitalen Version umschalten.

Autofahrer fühlen sich sicherer

50 Fahrer haben das getestet. Die Meisten der Studienteilnehmer sagen laut Hochschule, dass sie sich damit im Auto in bestimmten Verkehrssituationen sicherer fühlen. Das Ziel des Herstellers ist es, dass diese Art der Rückspiegel künftig von der Autoindustrie in Neuwagen verbaut wird.