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"Sicher zur Schule – Sicher nach Hause" in Würzburg | BR24

© Nathalie Bachmann/BR-Mainfranken

In der Walther-Grundschule Würzburg-Heidingsfeld hat die diesjährige Hauptveranstaltung der bayernweiten Aktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" statt gefunden. Die Aktion setzt sich seit 50 Jahren für die Schulwegsicherheit in Bayern ein.

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"Sicher zur Schule – Sicher nach Hause" in Würzburg

In der Walther-Grundschule Würzburg-Heidingsfeld hat die diesjährige Hauptveranstaltung der bayernweiten Aktion "Sicher zur Schule – Sicher nach Hause" stattgefunden. Die Aktion setzt sich seit 50 Jahren für die Schulwegsicherheit in Bayern ein.

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© BR

Die Gemeinschaftsaktion wurde vor 50 Jahren gegründet - seitdem wurden zahlreiche Seminare, Beratungen und Plakataktionen organisiert ,um den Schulweg sicherer zu machen. Und täglich helfen tausende Ehrenamtliche unseren Kindern über die Straße!

Etwa durch Plakataktionen, Schulwegtipps im Rundfunk, Seminare für Polizisten und Schulbusfahrer oder durch die Ehrung langjähriger Schulweghelfer. Bei der Veranstaltung im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld werden langjährige Schulweghelferinnen geehrt, alle drei kommen aus dem Landkreis Würzburg: Marina Herwarth aus Bieberehren (zehn Jahre Dienst), Diana Kaiser aus Rieden bei Hausen (zwölf Jahre Dienst) und Rita Merkle aus Leinach, die seit 29 Jahren als Schulweghelferin aktiv ist.

Praktische Tipps

Außerdem bekommen die Erstklässler der Walther-Grundschule reflektierende Sicherheitsdreiecke. Verschiedene Aktionspartner geben an Stationen Einblicke in ihre Arbeit zur Verkehrssicherheit. Zum Beispiel wurde bei einem Fahrzeug gezeigt, wie groß der sogenannte "Tote Winkel" tatsächlich sein kann und die ADAC-Handpuppe "ADACUS" erklärte den Grundschulkindern das richtige Überqueren einer Fahrbahn. Mit dabei waren unter anderem Ministerialdirektor Herbert Püls vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der unterfränkische Polizeipräsident Gerhard Kallert, der Würzburger Landrat Eberhard Nuss und Würzburgs Schulreferent Achim Könneke.

© BR Fernsehen

Im Sommer 1969 schlossen sich mehrere Organisationen zur Initiative "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" zusammen. Anlass waren damals häufige Verkehrsunfälle: Anfang der 1970er-Jahre starben in Bayern bis zu 35 Kinder pro Jahr auf dem Schulweg.

Fünf Jahrzehnte im Dienst der Schulwegsicherheit

Die Veranstaltung fand auf den Tag genau 50 Jahre nach der ersten öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung von "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" statt. Im Sommer 1969 schlossen sich der Bayerische Rundfunk, der ADAC und die Landesverkehrswacht Bayern mit Unterstützung des Innenministeriums, des Kultusministeriums und der Stadt München zu der Aktion zusammen. Die Gemeinschaftsaktion war ursprünglich nur auf zwei Wochen angelegt. Die Initiative war vom Verkehrsparlament der Süddeutschen Zeitung e.V. ausgegangen.

Sinkende Unfallzahlen

Anlass waren die damals massenhaften Verkehrsunfälle, bei denen auch Schulkinder verletzt oder getötet wurden. Seitdem gibt es das ganze Jahr über Veranstaltungen und der Trägerkreis der Aktion hat sich immens ausgeweitet. Die Anstrengungen haben sich offensichtlich gelohnt: Während Anfang der 1970er Jahre noch bis zu 35 Kinder auf dem Schulweg in Bayern getötet wurden, lag die Zahl in den vergangenen Jahren im niedrigen einstelligen Bereich, in guten Jahren auch bei null.