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Sicher im Straßenverkehr: Tipps zum Beginn des neuen Schuljahrs | BR24

© BR/Roswitha Polaschek

Das neue Schuljahr beginnt – und das zeigt sich auch auf den Straßen: Die Erstklässler sind stolz mit ihren Schultüten unterwegs und generell ist wieder mehr los als während der Sommerferien. Autofahrer sind zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

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Sicher im Straßenverkehr: Tipps zum Beginn des neuen Schuljahrs

Das neue Schuljahr beginnt – und das zeigt sich auch auf den Straßen: Die Erstklässler sind stolz mit ihren Schultüten unterwegs und generell ist wieder mehr los als während der Sommerferien. Autofahrer sind zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

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"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen", sagt Michael Jakob vom Polizeipräsidium Schwaben Nord. Er appelliert daher an Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam zu sein. Sie müssen damit rechnen, dass sich Kinder unerwartet verhalten. Für die Autofahrer heißt das: bremsbereit sein, Augen offen halten und die Geschwindigkeit anpassen.

"Elterntaxi" nicht gerne gesehen

Auch Eltern können zur Sicherheit ihrer Kinder beitragen: Sie sollten laut Polizei darauf achten, dass ihr Nachwuchs helle Kleidung trägt. Empfohlen sind auch Reflektoren an der Bekleidung und am Schulranzen. Außerdem rät die Polizei davon ab, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu kutschieren. Die Mädchen und Jungen sollten nämlich lernen, sich auch alleine sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Das klappt am besten, wenn sie zu Fuß gehen oder mit dem Schulbus fahren.

Verstärkte Polizei-Kontrollen

Die Polizei wird in den kommenden Tagen rund um die Schulen und Schulwege wieder verstärkt Kontrollen durchführen. Das kündigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an. Er verweist darauf, dass Kinder häufig nicht das Gefahrenbewusstsein und die notwendige Erfahrung im Straßenverkehr besitzen und leicht übersehen werden können. Angesichts der zahlreichen Schulwegunfälle in der Vergangenheit versprach Herrmann, noch mehr für die Schulwegsicherheit zu tun.

Grüne: Schulwegsicherheit verbesserungswürdig

Mehr politisches Engagement in diesem Bereich fordern auch die Augsburger Grünen: Die Stadt müsste hier nachjustieren, heißt es in einer Mitteilung der Vorsitzenden, Melanie Hippke und Peter Rauscher. Die beiden kritisieren, dass grüne Ampelphasen in Augsburg mitunter zu kurz und Schulwege zum Teil nicht ausreichend gekennzeichnet seien. Zudem bemängeln sie, dass Schulweghelfer fehlen. All das sei vielen Eltern schon lange ein Dorn im Auge. Die Stadt müsse die Bedenken von Eltern und Schulen ernster nehmen, so die Forderung.