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Shakespeares "Othello" als homosexuelle Frau - Premiere in Hof | BR24

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Die Tragik einer lesbischen Frau in einer Männerdomäne: Am Samstag feierte die Neuinszenierung von Shakespeares "Othello" am Theater Hof Premiere. Der Stoff ist mehr als 400 Jahre alt und lässt sich immer wieder neu erzählen.

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Shakespeares "Othello" als homosexuelle Frau - Premiere in Hof

Das Theater Hof bringt zwei Premieren auf die Bühnen: Shakespeares "Othello" in einer ungewöhnlichen Inszenierung, in der die Hauptperson eine homosexuelle Frau ist. Außerdem feiert das Stück "Der Rest" von Roland Spranger in Hof seine Uraufführung.

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Das Theater Hof macht am Wochenende mit zwei Premieren auf sich aufmerksam: Am Samstag (15.02.20) ist erstmals Shakespeares "Othello" in Hof zu sehen – und zwar in einer ungewöhnlichen Inszenierung. Intendant Reinhardt Friese lässt Othello nicht als männlichen Schwarzen, sondern als homosexuelle Frau auftreten.

Mieter kämpfen gegen Investor

Am Sonntag (16.02.20) feiert das neue Stück des Hofer Autors Roland Spranger seine Uraufführung: In "Der Rest" greift Spranger auf tragikomische Weise die Auswirkungen des gewinnorientierten Wohnungsmarkts auf. Im Mittelpunkt stünden drei Mieter, die trotz abgestellter Wasser- und Stromleitungen Widerstand gegen den skrupellosen Investor leisten, erklärt Roland Spranger im BR-Gespräch.

Hofer Theaterautor schreibt auch Krimis

Es ist das dritte Theaterstück, das Spranger für das Theater Hof geschrieben hat. Der Hofer Autor hat sich auch mit seinen preisgekrönten Krimis bundesweit einen Namen gemacht.

© BR/Katharina Herkommer

Das Theater Hof bringt zwei Premieren auf die Bühnen. Shakespeares "Othello" als homosexuelle Frau und "Der Rest" von Roland Spranger.