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Ein Hubschrauber sucht das Regensburger Stadtgebiet nach einem mutmaßlichen Sexualstraftäter ab

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    Sexueller Übergriff: Polizei Regensburg geht Hinweisen nach

    Die Suche nach einem flüchtigen mutmaßlichen Sexualstraftäter in Regensburg geht weiter. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung startete die Polizei eine erneute Fahndung - auch aus der Luft.

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    Von
    • Kathrin Unverdorben
    • BR24 Redaktion

    Die Polizei in Regensburg fahndet weiter nach einem mutmaßlichen Sexualstraftäter, der am Donnerstagmittag eine junge Frau bedrängt haben soll. Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage mitteilt, werde erneut - unter anderem mit einem Hubschrauber - nach dem Flüchtigen gesucht.

    Hinweise bei der Polizei eingegangen

    Auslöser der neuen Suchaktion seien Hinweise aus der Bevölkerung, heißt es. Noch am Donnerstagabend nahm die Polizei vier davon entgegen. Weiterhin wird auch ein älterer Herr gesucht, der das Tatgeschehen gegen 12.30 Uhr zwischen dem Pfaffensteiner Wehr und dem Dultplatz beobachtetet haben soll. Er wäre ein wichtiger Zeuge, hat sich aber bis jetzt noch nicht gemeldet, so die Polizei.

    Erste Suchaktion erfolglos

    Wie die Tat genau abgelaufen ist und weitere Details will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlichen. Eventuelle Zusammenhänge mit anderen sexuell motivierten Taten gebe es zum derzeitigen Zeitpunkt nicht, so der Polizeisprecher weiter. Hinweise werden unter der Nummer 0941/506-2888 oder über den Polizeinotruf 110 entgegengenommen.

    Bereits am Donnerstag hatten ein Hubschrauber, ein Polizeiboot und mehrere Streifen nach dem Mann gesucht.

    Beschreibung des Flüchtigen

    Der Mann ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, 175 bis 180 Zentimeter groß, schlank und muskulös. Er hat schwarze Haare, die im unteren Bereich kurz geschnitten und am Oberkopf länger sind. Er sprach gebrochen Deutsch mit ausländischem Akzent. Der Unbekannte trug zum Tatzeitpunkt ein dunkelblaues Polohemd, eine schwarze enge Jeans, schwarze Nike-Sneaker und hatte eine weiße Plastiktüte mit blauem Kreis am Lenker seines roten Mountainbikes. Aus der Hosentasche stand ein Smartphone hervor, Kopfhörer-Ohrstöpsel schauten aus dem T-Shirt heraus. Er stellte sich dem Opfer als "Babakan" vor und sagte, dass er "auf dem Bau arbeite".

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