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September 1949: Ludwig Erhard wird Wirtschaftsminister | BR24

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Wirtschaftsminister Ludwig Erhard

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September 1949: Ludwig Erhard wird Wirtschaftsminister

In Fürth geboren machte Ludwig Erhard eine rasante Karriere. Vom Wirtschaftswissenschaftler ohne Abitur wurde er zum Vater des "deutschen Wirtschaftswunders" und später zum zweiten Bundeskanzler der Bundesrepublik.

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Er war der "Erschaffer" der Sozialen Marktwirtschaft, Vizekanzler und zweiter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Am 20. September 1949 begann er seine bundespolitische Karriere als Bundesminister für Wirtschaft.

Fürth ehrt Erhard

Eine wichtige und entscheidende Würdigung erhielt der prominente Fürther jedoch nie und diese soll nun nach dem Willen von Oberbürgermeister Thomas Jung nachgeholt werden: Am Montag (23.09.2019) wird ein Kurzfilm über den Vater des "deutschen Wirtschaftswunder" im Rathaus vorgestellt. Im Film über Ludwig Erhard sind unter anderem Volker Heißmann und Wolfgang Knörr zu sehen.

LEZ in Fürth

Das Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) in seiner Geburtsstadt Fürth ist ein einzigartiges Dokumentations-, Ausstellungs-, Forschungs- und Begegnungszentrum für Ludwig Erhard und seine Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft. Auf rund 1.200 Quadratmetern lädt die Dauerausstellung ein, Ludwig Erhard kennenzulernen, Zeitgeschichte zu entdecken und Soziale Marktwirtschaft zu erleben.

Ludwig Erhard war seit 1923 mit der Volkswirtin Luise Schuster aus Langenzenn verheiratet. Die Familie Erhard lebte ab 1953 in Gmund am Tegernsee.

© BR

Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Wirtschaftsminister Ludwig Erhard die "soziale Marktwirtschaft", eine Kombination aus Wettbewerb und wohlfahrtsstaatlichen Maßnahmen, in Westdeutschland ein.