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Seltenheit: Jäger sichtet weißes Reh in der nördlichen Oberpfalz | BR24

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Das weiße Reh im Landkreis Neustadt an der Waldnaab

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    Seltenheit: Jäger sichtet weißes Reh in der nördlichen Oberpfalz

    Überraschung für einen Jäger im Kreis Neustadt an der Waldnaab: Er hat ein weißes Reh gesichtet. Solch seltene Tiere haben eine doppelte Lebensversicherung - ihre Schönheit und einen Aberglauben unter Jägern.

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    Bei einer Fahrt durch sein Jagdrevier nahe Tännesberg bemerkte Josef Gallitzendorfer einen weißen Punkt in der Ferne. "Ich dachte mir, das ist entweder ein weißer Schäferhund oder ein weißes Reh", berichtet er dem BR. Der Jäger schlich sich näher heran - es war tatsächlich ein Albino-Reh. Das erste Foto gelang ihm mit dem Handy.

    Weißes Reh vor Wildkamera gelockt

    Gallitzendorfer installierte eine Wildkamera, die automatisch auslöst, und streute etwas Futter als Lockmittel aus. Kurz darauf konnte er sich tatsächlich über perfekte Fotos vom weißen Reh freuen.

    Rehe mit weißem Fell kommen sehr selten vor. Vor ein paar Jahren habe in der Gegend allerdings auch ein weißer Rehbock gelebt. "Der wurde aber leider überfahren", erinnert sich Gallitzendorfer.

    Von Autos und Beutegreifern wie Wolf und Luchs abgesehen leben solch seltene Tiere aber sehr sicher. "Kein Jäger würde so ein Tier erschießen", ist sich Gallitzendorfer sicher. Nicht nur, weil es eine Besonderheit ist. Auch, weil unter Jägern ein alter Aberglaube kursiert: Wer ein weißes Reh erschießt, stirbt demnach innerhalb eines Jahres - "Es soll schon vorgekommen sein", so Gallitzendorfer.