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SEK-Einsatz nach Familienstreit in Priesendorf | BR24

© BR/Fabian Stoffers

Die Polizei bei einer Festnahme - Symbolbild

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    SEK-Einsatz nach Familienstreit in Priesendorf

    Mehr als zwei Stunden lang hat die Polizei nach einem möglicherweise bewaffneten Mann in Oberfranken gesucht. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) nahm den 23-Jährigen aus Priesendorf fest. Er soll gedroht haben, seinem Bruder etwas anzutun.

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    Wegen eines Familienstreits in Priesendorf (Lkr. Bamberg) hat die Polizei mehr als zwei Stunden nach einem 23-jährigen Mann gesucht. Er hatte laut Polizei am Ostermontag gedroht, seinem Bruder etwas anzutun und war daraufhin mit seinem Auto davongefahren. Die Polizei hatte Hinweise darauf, dass der Mann eine Schusswaffe bei sich trägt.

    Deshalb sei eine Großfahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber eingeleitet worden, sagte ein Polizeispecher auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Aus der Luft fanden die Polizisten bald das Fahrzeug des 23-Jährigen in einem Waldstück in der Nähe von Priesendorf.

    Keine Gefahr für Bevölkerung

    Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) konnte den jungen Mann am Nachmittag widerstandslos in seinem Auto festnehmen. Bei der Festnahme habe niemand von einer Schusswaffe Gebrauch gemacht.

    "Der flüchtige Mann hat nicht geschossen – und auch die Polizisten nicht. Es wurde niemand verletzt." Polizeisprecher

    Dass der Mann wirklich eine Waffe bei sich hatte, konnte die Polizei bislang noch nicht bestätigen. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Die Polizei ermittelt nun wegen Bedrohung gegen den 23-jährigen Mann, so die Polizei.

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    Autor
    • Christiane Scherm
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