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Seebrücke Würzburg demonstriert gegen Politik an EU-Außengrenzen | BR24

© BR/Valerie Schmidt

Rund 250 Teilnehmer haben in Würzburg gegen die aktuelle Politik an der türkisch-griechischen Grenze demonstriert.

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    Seebrücke Würzburg demonstriert gegen Politik an EU-Außengrenzen

    Gegen eine "Politik der Ausgrenzung" haben am Dienstagabend rund 250 Menschen in Würzburg demonstriert. Sie machten damit auf die Situation an den EU-Außengrenzen aufmerksam – insbesondere im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei.

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    Die Lage an der türkisch-griechischen Grenze spitzt sich zu. Tausende Flüchtlinge müssen dort verharren. Sie dürfen nicht in die EU. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, haben 250 Menschen in Würzburg demonstriert. Dazu aufgerufen hatte der Zusammenschluss "Seebrücke Würzburg – Schafft sichere Häfen".

    Seebrücke Würzburg fordert Einhaltung der Menschenrechte

    Die Organisatoren wollten ein "Zeichen für Menschlichkeit" setzen. Der Demonstrationszug startete am Würzburger Hauptbahnhof und zog von dort in die Innenstadt. Thomas Palmai, Organisator der Seebrücke-Demonstration, fordert, dass Menschenrechte aus der Europäischen Menschenrechtskonvention nicht außer Kraft gesetzt werden. Politiker sollten keine Unterscheidung zwischen Europäern und Nicht-Europäern machen.

    Verschiedene Bündnisse bei Demonstration vertreten

    Am Rande der Demonstration befestigten Personen ein Transparent mit der Aufschrift "Keine Festung Europa" in den Würzburger Weinbergen. Bei der Demonstration waren unterschiedliche Würzburger Bündnisse vertreten. Unter anderem: die "Fridays For Future"-Ortsgruppe, das studentische Referat gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit, Studierende und Senioren.

    Gruppen wie die Seebrücke Würzburg gibt es in mehreren bayerischen Städten. Sie unterstützen unter anderem die Seenotrettung auf dem Mittelmeer. Außerdem wollen sie an ihren jeweiligen Standorten erreichen, dass die Kommunen dort mehr Hilfesuchende aufnehmen als sie laut Verteilungsschlüssel eigentlich müssten.

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