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Waldkauz (Symbolbild)

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    Sechs tote Waldkauz-Nestlinge in Niederbayern gefunden

    In Niederbayern sind sechs tote Waldkauz-Nestlinge gefunden worden. Noch ist unklar, warum die jungen Eulen verendet sind. Es könnte sie jemand aus dem Nest genommen haben. Da der Waldkauz streng geschützt ist, ermittelt die Polizei.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Kinder hatten die Eulen an einem Waldrand bei Saldenburg (Landkreis Freyung-Grafenau) entdeckt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eines der Eulenjungen soll bereits tot gewesen sein, die anderen Nestlinge sollen kurz nach dem Fund verendet sein. 

    Streng geschützte Tiere: Polizei ermittelt

    Bisher könne weder eine natürliche Ursache noch eine widerrechtliche Entnahme aus einem Nest als Ursache für den Tod der Tiere ausgeschlossen werden. Da der Waldkauz durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders streng geschützt sei, habe die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Der Fundort sei abgesucht und die toten Eulen seien sichergestellt worden.

    Zusammenhang mit vergifteten Raubvögeln?

    Seit Ende Januar sind in den Landkreisen Straubing-Bogen, Deggendorf und Dingolfing-Landau zudem knapp 20 verendete Vögel entdeckt worden. Sieben Mäusebussarde und zwei Rabenkrähen waren nach Polizeiangaben nachweislich mit Carbofuran vergiftet worden. Das Pflanzenschutzmittel ist in Deutschland nicht zugelassen.

    Ob es einen Zusammenhang zwischen den vergangenen Fällen und den toten Waldkäuzen gibt, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

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