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Völlig zerstörter Opel Corsa, nach dem Zusammenstoß

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    Schulbusunfall in Grassau - 19-jährige Autofahrerin verstorben

    Nach dem schweren Unfall mit einem Pkw und einem Schulbus in der Gemeinde Grassau ist die 19-jährige Autofahrerin gestorben. Die junge Frau aus Übersee erlag am Freitag ihren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt.

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    Von
    • Dagmar Bohrer-Glas
    • Christine Haberlander

    In der Gemeinde Grassau hat sich am Donnerstag kurz nach halb acht auf der Staatsstraße 2096 ein Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Schulbus ereignet. Der Busfahrer und 21 Schüler wurden leicht verletzt. Sie erlitten vor allem Schrammen und Prellungen.

    Unfallverursacherin inzwischen verstorben

    Der Polizei zufolge war die 19-jährige Autofahrerin in einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und frontal mit dem Schulbus zusammengeprallt. Die junge Frau wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt und kam mit schwersten Verletzungen ins Klinikum Traunstein. Dort starb sie am Freitag. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat weitere Maßnahmen zur Klärung der Unfallursache angeordnet.

    Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd haben die Kinder lediglich Schrammen und Abschürfungen erlitten. Ihre Eltern konnten sie bald in Empfang nehmen. Im Bericht der Polizeinspektion Grassau steht es deutlich: "Der 62-jährige Busfahrer und alle im Bus befindlichen Kinder hatten Glück im Unglück. Nach einer Erstüberprüfung durch die anwesenden Notärzte und Rettungskräfte gelten derzeit 21 Kinder als leicht verletzt. Alle Kinder konnten mittlerweile an ihre Eltern übergeben werden."

    Die Polizeiinspektion Grassau berichtet auch, dass sich einige Eltern bei den Rettungskräften für die gute Versorgung und Betreuung ihrer Kinder bedankt haben.

    Unfall ereignete sich auf rutschiger Strasse

    Vermutet wird, dass es auf schneeglatter, rutschiger Fahrbahn zum Zusammenstoß kam. In der vergangenen Nacht hat es im Chiemgau zum ersten Mal in diesem Winter wenige Zentimeter geschneit.

    Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

    Nach Angaben der Polizei waren ein Rettungshubschrauber, 16 Fahrzeuge von BRK und Malteser Hilfsdienst sowie Rettungskräfte mit fünf Notärzten im Einsatz. Seitens der Feuerwehr waren 42 Einsatzkräfte von mehreren umliegenden Feuerwehren vor Ort. Die Straße war am Vormittag noch komplett gesperrt, sie konnte aber nach 12 Uhr freigegeben werden, nachdem die Unfallaufnahme beendet war. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben.

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    Schulbus nach dem Zusammenstoß

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