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Schweinfurt: Neun Jahre Gefängnis wegen Vergewaltigung | BR24

© Markus Konvalin

Landgericht in Schweinfurt

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Schweinfurt: Neun Jahre Gefängnis wegen Vergewaltigung

Das Landgericht Schweinfurt hat gestern einen 58 Jahre alten Mann zu einer neunjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte seine Stieftochter zwischen 2015 und 2018 mehrfach missbraucht und vergewaltigt.

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Ein 58-Jähriger muss für neun Jahre ins Gefängnis. So urteilte gestern das Landgericht in dem Fall eines Mannes aus dem Landkreis Schweinfurt, der seine Stieftochter insgesamt neun Mal sexuell missbraucht und mehrfach vergewaltigt hatte. Das teilt das Gericht gegenüber dem Bayerischen Rundfunk mit. Die Staatsanwaltschaft hatte am letzten Verhandlungstag eine Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren für den Mann gefordert. Die Verteidigung forderte einen Freispruch.

Angeklagter bedrohte Stieftochter mit Pistole

Der Angeklagte hatte zwischen 2015 und 2018 seine anfänglich erst elf Jahre alte Stieftochter sexuell missbraucht und später vergewaltigt. Die Missbräuche geschahen unter anderem in einem Hotel, in einem Lkw und in der damals heimischen Wohnung im Landkreis Bad Kissingen. Der Angeklagte setzte das Mädchen stark unter Druck. Um sicherzustellen, dass seine Stieftochter den Missbrauch verschweigt, bedrohte er sie sogar mit einer Pistole.

Die Jugendliche vertraute sich im letzten Jahr ihrem Freund an und sagte vor Gericht aus. Der Angeklagte stellte sich während des Prozesses als ein Mann dar, der sich immer vor seine Kinder und seine mehreren Frauen gestellt hätte. Bei ihm sei noch nie ein Kind geschlagen worden, sagte er. Der Mann hat insgesamt sieben eigene Kinder.