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Das Landgericht Schweinfurt hat die 33-jährige Mutter zu knapp dreieinhalb Jahren verurteilt.

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    Kleinkind nach Schütteln schwerbehindert: Mutter verurteilt

    Im Prozess um ein verletztes Kleinkind ist am Landgericht Schweinfurt das Urteil gefallen: Die 33-jährige Mutter wurde zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Sie hat ihr Kind so stark geschüttelt, dass es jetzt schwerbehindert ist.

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    Von
    • Norbert Steiche

    Wegen schwerer Körperverletzung an ihrer kleinen Tochter hat das Landgericht Schweinfurt eine 33-jährige Frau zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie ihre knapp einjährige Tochter im Juli 2020 so stark geschüttelt hat, dass das Kind schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitten hat.

    Kleinkind leidet an epileptischen Krampfanfällen

    Laut Anklageschrift muss das Kleinkind seit dem Vorfall künstlich beatmet und über eine Magensonde ernährt werden. Außerdem könne das Kind maximal noch helle und dunkle Farben wahrnehmen und sonst nichts mehr. Es habe epileptische Krampfanfälle und eine spastische Lähmung von Armen und Beinen.

    Mutter räumt Vorwürfe ein

    Die 33-jährige Frau räumte die Vorwürfe während des Prozesses vollumfänglich ein. Die Verteidigung wollte maximal eine zweieinhalbjährige Freiheitsstrafe erreichen. Mit der Verurteilung zu drei Jahren und drei Monaten entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft.

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