Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Schweinfurt: Jobcenter um knapp 7.000 Euro geschädigt | BR24

© picture-alliance/dpa

Amtsgericht Schweinfurt

Per Mail sharen

    Schweinfurt: Jobcenter um knapp 7.000 Euro geschädigt

    Das Amtsgericht Schweinfurt hat einen Osteuropäer zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Er hat das Jobcenter um knapp 7.000 Euro geschädigt. Mit diesem Urteil ist ein komplexes Ermittlungsverfahren gegen Schwarzarbeit abgeschlossen.

    Per Mail sharen

    Der 40-jährige hatte 2014 und 2015 Leistungen nach Hartz IV bezogen, gleichzeitig aber über eine Zeitarbeitsfirma eine Beschäftigung aufgenommen, ohne das dem Jobcenter zu melden. Das Amtsgericht Schweinfurt hat den 40-Jährigen jetzt zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er das Jobcenter um knapp 7.000 Euro geschädigt hat.

    Ermittlungsverfahren gegen Schwarzarbeit abgeschlossen

    Wie das Hauptzollamt Schweinfurt mitteilt, ist mit dem Urteil ein komplexes, langjähriges Ermittlungsverfahren ihrer Finanzkontrolle gegen Schwarzarbeit abgeschlossen. Es hat sich auf insgesamt 15 Arbeitnehmer erstreckt sowie den Verantwortlichen einer Personalleasinggesellschaft. Dabei kam heraus, dass die Arbeitnehmer Sozialleistungen von insgesamt 80.000 Euro erschlichen haben. 110.000 Euro hat sich die Zeitarbeitsfirma gespart, weil sie fällige Sozialabgaben nicht geleistet hat.

    Urteilsspruch: Freiheits- und Geldstrafen

    Der Kopf der Firma hat das nicht nur nachzahlen müssen. Er ist bereits 2017 zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten auf Bewährung und einer Geldauflage von 2.000 Euro verurteilt worden. Die 15 Arbeitnehmer wurden zu Freiheitsstrafen von insgesamt 27 Monaten verurteilt und mussten Geldstrafen in Höhe von 40.000 Euro zahlen.