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Schweinfurt: Feuer bei SKF gelöscht, fünf Menschen verletzt | BR24

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Beim Schweinfurter Wälz-Lager-Unternehmen SKF ist ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen zunächst nicht unter Kontrolle bringen.

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Schweinfurt: Feuer bei SKF gelöscht, fünf Menschen verletzt

Der Brand im Werk III des Wälzlagerunternehmens SKF in Schweinfurt ist gelöscht. Fünf SKF-Mitarbeiter wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Über 300 Beschäftigte wurden medizinisch untersucht.

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Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Räume von Feuerwehrleuten gelüftet, teilte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle in Schweinfurt (ILS) dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mit.

440 Mitarbeiter aus Gefahrenbereich abgezogen

Im Kegelrollenlagerbereich von Werk III war gegen 13.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Rund 440 Mitarbeiter sind daraufhin aus dem Bereich Kegelrollenlager und dem benachbarten Sektor für Großlager aus dem Gefahrenbereich gebracht worden.

Bei fünf Personen Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Über 300 SKF-Mitarbeiter wurden laut dem ILS-Sprecher von Rettungskräften auf Rauchgasvergiftungen untersucht. Fünf Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die Schweinfurter Krankenhäuser Leopoldina und St. Josef und in die Haßberg-Kliniken nach Haßfurt transportiert. 25 Fahrzeuge der Werksfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und umliegenden Freiwilligen Feuerwehren waren vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 38 Besatzungen am Brandort.

Was genau die Brandursache war und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist laut Feuerwehr und Polizei noch nicht bekannt