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Schweinepest: Neue Schutzzäune an A3 und A93 | BR24

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Zum Schutz vor der Schweinepest sind entlang wichtiger Fernstraßen in Niederbayern und der Oberpfalz Wildschutzzäune errichtet worden.

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    Schweinepest: Neue Schutzzäune an A3 und A93

    Neue Wildschutzzäune an den Autobahnen in Niederbayern und der Oberpfalz sollen verhindern, dass die Afrikansiche Schweinepest nach Bayern eingeschleppt wird. Die Zäune sind in den vergangenen Tagen neu errichtet oder verstärkt worden.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Uli Scherr

    Zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest sind entlang der wichtigsten Fernstraßen in Niederbayern und der Oberpfalz Wildschutzzäune neu errichtet oder verstärkt worden. Auf insgesamt 270 Kilometern Länge gebe es jetzt entlang der A3 zwischen Regensburg und Passau, der A93 zwischen Regensburg und Hof, und der A6 zwischen dem Kreuz Oberpfälzer Wald und der tschechischen Grenze entsprechende Schutzzäune, teilt das Umweltministerium mit.

    Tierseuche für Menschen ungefährlich

    Mit Hilfe der Zäune soll das Einschleppen der Seuche nach Bayern verhindert werden. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche führt bei Wild- und Hausschweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe dagegen. In Brandenburg und in Sachsen wurde die Tierseuche bereits nachgewiesen.

    Zäune an österreichischer Grenze geplant

    Insgesamt gibt es in Nord- und Ostbayern jetzt Schutzzäune auf einer Gesamtlänge von rund 500 Kilometern. Für das kommende Jahr ist nach Angaben des Ministeriums der Ausbau entlang weiterer Autobahnen - insbesondere in Richtung Österreich - geplant.

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