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Schwarzarbeit am Bau
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Schwarzarbeit am Bau

Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte den Unternehmer jetzt wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und weiterer Taten zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft. Der 52-Jährige ließ sich Scheinrechnungen erstellen und gab seine eigenen Arbeitnehmer als Subunternehmer aus, so ein Sprecher des Hauptzollamtes heute.

Scheinrechnungen für kriminelle Zwecke

Scheinrechnungen, auch Abdeckrechnungen genannt, werden von Servicefirmen wie eine Ware am Markt gehandelt, so der Zoll-Sprecher. Ziel ist es, fingierte Fremdleistungen als Ausgaben in die Buchhaltung aktiver Firmen einzubuchen und dadurch Schwarzgeld für kriminelle Zwecke zu generieren.

Autoren

Wolfgang Suk

Sendung

Regionalnachrichten Franken vom 26.09.2018 - 11:30 Uhr