| BR24

 
 

Bild

Markus Söder in St. Quirin
© pa / dpa

Autoren

Nikolaus Neumaier
© pa / dpa

Markus Söder in St. Quirin

Ministerpräsident Markus Söder kam gestern mit einem blauen Buch nach St Quirin. Darin milliardenschwere Wünsche seiner Minister. "Hier drin ist es. Hier drin schlummern 120 Milliarden an Vorschlägen", sagte Söder bei seiner Ankunft.

Wahlversprechen schlagen zu Buche

Tatsächlich dürfte der Etat von derzeit 61 Milliarden Euro noch einmal deutlich wachsen. Es gehe darum, dass alle Wahlversprechen in der Wissenschafts-, Familien oder Umweltpolitik gehalten werden, sagte Söder und begründete die zusätzlichen Ausgaben auch mit dem Zuzug nach Bayern:

"Wir haben in den letzten Jahren immer einen stabilen Haushalt gehabt beim Wachstum und wir werden auch diesmal wieder ein Wachstum haben, weil Bayern selber wächst." Markus Söder (CSU), bayerischer Ministerpräsident

Aiwanger will maximal 7 Prozent mehr ausgeben

Söders Stellvertreter, Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger, erwartet in diesem Jahr Mehrausgaben von 7 Prozent. Im nächsten Jahr dann etwas weniger.

"Wir werden im ersten Jahr wohl einen größeren Schritt machen als dann von 2019 auf 2020, dann wird man eben auf diesem hohen Niveau weitersegeln." Hubert Aiwanger, Vorsitzender Freie Wähler

Schuldenabbau soll weiter gehen

Finanzminister Albert Füracker (CSU) gab sich optimistisch. Das wichtigste sei, zu investieren, meinte er, und erklärte:

"Wir werden tilgen, wir werden Reserven behalten, wir werden viel investieren in die Zukunft Bayerns." Albert Füracker (CSU), bayerischer Finanzminister

Wie umfangreich der neue Haushalt sein wird, wird heute bekannt gegeben.