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Schwandorf gedenkt der Toten des Brandanschlags von 1988 | BR24

© picture-alliance/ dpa / DB Gerhard Götz

Brennendes Habermeier-Haus in Schwandorf 1988

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    Schwandorf gedenkt der Toten des Brandanschlags von 1988

    Schwandorf erinnert wieder an den Brandanschlag auf das "Habermeier-Haus", bei dem 1988 vier Menschen starben und einige verletzt wurden. Ein 19 Jahre alter Neonazi hatte in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember das Gebäude in Brand gesetzt.

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    Heute jährt sich zum 31. Mal der Brandanschlag auf das ehemalige "Habermeier-Haus" in Schwandorf, bei dem am 17. Dezember 1988 eine dreiköpfige türkische Familie und ein 47 Jahre alter Schwandorfer ihr Leben lassen mussten.

    Deswegen findet auch heuer wieder um 17 Uhr eine Gedenkstunde unmittelbar am Gedenkstein vor dem Gebäude statt, um an die Opfer des Brandanschlags zu erinnern.

    Rechtsextreme Tat

    Ein 19-jähriger Rechtsextremist legte damals das Feuer in dem Gebäude. Der Täter wurde später zu einer langen Haftstrafe verurteilt, 2001 kam er wieder frei.

    Der Schwandorfer Bevölkerung werde die schreckliche Brandnacht für immer in Erinnerung bleiben, sagte Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU).

    "Diese abscheuliche Tat darf nicht vergessen werden - wir alle sind aufgerufen, Intoleranz und Gewalt abzulehnen." Oberbürgermeister Andreas Feller

    Der Schwandorfer Stadtrat hatte 2009 beschlossen, jedes Jahr eine Gedenkstunde abzuhalten. Bei dem Brandanschlag kamen ein türkisches Ehepaar, dessen elfjähriger Sohn und der Schwandorfer ums Leben. Von den weiteren zwölf Bewohnern wurden einige schwer verletzt, als sie sich mit Sprüngen aus dem Fenster zu retten versuchten.