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Schwanberg: 500 tote Schwarzkiefern aus Steilhang gezogen | BR24

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An der Südspitze des Schwanbergs im Landkreis Kitzingen hat der Abtransport der Schwarzkiefern begonnen. Die bis zu 120 Jahre alten Bäume haben den zweiten, extrem heißen und trockenen Sommer in Folge nicht überlebt. Sie mussten gefällt werden.

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Schwanberg: 500 tote Schwarzkiefern aus Steilhang gezogen

An der Südspitze des Schwanbergs im Landkreis Kitzingen hat der Abtransport der Schwarzkiefern begonnen. Die bis zu 120 Jahre alten Bäume haben den zweiten, extrem heißen und trockenen Sommer in Folge nicht überlebt. Sie mussten gefällt werden.

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"Am Steilhang des Schwanbergs sind 500 Schwarzkiefern tot. Die haben wir gefällt. Die müssen jetzt raus", sagt der Förster der Stadt Iphofen Rainer Fell. Dazu ist seit Montag (02.12.) nun eine Spezialfirma im Einsatz. Mit zwei Seilwinden werden die gefällten Schwarzkiefern von unten oder oben aus dem Steilhang gezogen. Bis Freitag soll dieser Einsatz beendet sein.

Schwarzkiefer als überraschendes Opfer des Klimawandels

Dass ausgerechnet die Schwarzkiefer, die aus dem Mittelmeerraum stammt, dem Klimawandel nun zum Opfer fällt, ist auch für den erfahrenen Förster Rainer Fell überraschend. Er wird am sonnenexponierten Steilhang des Schwanbergs nun Eichen, Rhobinien, Elsbeeren, Kirschen und Walnussbäume pflanzen und hofft, dass diese Baumarten mit dem Klimawandel am Schwanberg besser zurechtkommen.