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Um solche Bilder – wie hier in Selbitz – zu vermeiden, will die Stadt Bamberg ihren Hochwasserschutz aufrüsten.

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    Schutz vor Hochwasser: Bamberg soll "Schwammstadt" werden

    Nach den schweren Unwettern in Teilen Deutschlands rückt der Hochwasserschutz auch in Bamberg in den Vordergrund. Die Stadt will mehr Grünanlagen und den Bürgern Daten an die Hand geben, damit sie das Risiko bei Starkregen besser einschätzen können.

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    Von
    • Lasse Berger

    Vor dem Hintergrund der Hochwasser-Katastrophen in Teilen Deutschlands plant Bamberg weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Die Stadt will Geländedaten erfassen und eine "Schwammstadt" werden.

    Mehr Grünanlagen sollen Überschwemmungen vorbeugen

    Durch weniger Versiegelung und mehr Grünanlagen könne beispielsweise mehr Wasser gespeichert werden, das nicht in Kanäle abgeführt werden müsse. Bamberg solle demnach zu einer "Schwammstadt" werden, so Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg) in einem Schreiben der Stadt. Neben der Gefahrenabwehr sei es für Bambergs Klimareferent schließlich genauso wichtig, die Stadtentwicklung bei den Maßnahmen zu berücksichtigen. Glüsenkamp hat in dem Zusammenhang auch auf die steigende Flächenversiegelung in Teilen Oberfrankens hingewiesen. "Ohne eine Umkehrung dieses Trends brauchen wir uns um Starkregenmanagement keine Gedanken zu machen."

    Starke: "Bamberger müssen Risikogebiete kennen"

    Die zweite angestrebte Maßnahme zum Hochwasserschutz will die Stadt Bamberg in Form einer Kartierung der Gefahrenpunkte angehen: Die Erfassung von Geländedaten soll helfen, Gebiete zu identifizieren, die in Bamberg bei Starkregenereignissen besonders betroffen seien. Die Bewohner von Bamberg müssten um die Risiken wissen, die durch die Wetterlage entstehen könnten, so Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD). "Dazu brauchen sie einfach abrufbare Informationen auf einer guten Datenbasis, die wir gemeinsam mit Fachplanern erstellen wollen."

    Am 28. Juli will der Stadtrat über die Pläne beraten.

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