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Schulze kritisiert bayerisches Klimaschutzgesetz | BR24

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Nach dem Verbot von Indoor-Sport in Bayern mahnt die Grünen-Politikerin Katharina Schulze eine Diskussion über Sport in Corona-Zeiten an. Außerdem kritisiert sie das beschlossene Klimaschutzgesetz Bayerns. Freiwilligkeit allein reiche nicht aus.

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Schulze kritisiert bayerisches Klimaschutzgesetz

Nach dem Verbot von Indoor-Sport in Bayern mahnt die Grünen-Politikerin Katharina Schulze eine Diskussion über Sport in Corona-Zeiten an. Außerdem kritisiert sie das beschlossene Klimaschutzgesetz Bayerns. Freiwilligkeit allein reiche nicht aus.

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Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katharina Schulze, sagte im Interview mit der Bayern 2-radioWelt zum Verbot von Indoor-Sport in Bayern: "Ich persönlich glaube, wir müssen uns schon noch mal darüber unterhalten, wie können wir denn aus gesundheitlichen Gesichtspunkten Bürgerinnen und Bürgern trotzdem ermöglichen, ihren Sport zu treiben."

Schulze: Sport wieder ermöglichen

Im November sei jeder dazu aufgerufen Corona-Infektionen zu vermeiden. "Daran müssen wir alle gemeinsam." Aber danach müsse man darüber nachdenken, wie Sport wieder möglich sein könne. "Da bin ich auf die weitere Debatte im Bayerischen Landtag gespannt."

Kritik am bayerischen Klimaschutzgesetz

Den gestrigen Beschluss eines Bayerischen Klimaschutzgesetzes nannte Schulze "einen bitteren Tag für den Klimaschutz." Das Klimaschutzgesetz sei viel zu unverbindlich, so Schulze. "Ich finde es schon bitter, wie ignorant die Söder-Regierung bei diesem Thema ist."

Risiko durch rechtsextreme Corona-Kritiker

Zum Vorschlag von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die so genannten "Querdenker-Demonstranten" vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, sagte Schulze, die Grünen würden schon seit Monaten davor warnen, dass "sich dort etwas Unheilvolles anbahnt." Sie verlange seit Monaten, dass die Sicherheitsbehörden da "gut hinschauen." Die Einflussnahme von Rechtsextremisten auf die Demonstranten nannte sie enorm.

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