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Schulstart nach den Herbstferien mit Maske | BR24

© dpa-Bildfunk/Boris Roessler

Nach den Herbstferien gilt für alle Schülerinnen und Schüler Maskenpflicht im Unterricht; Symbolbild

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    Schulstart nach den Herbstferien mit Maske

    Für gut 230.000 mittelfränkische Schüler beginnt der Unterricht nach den Herbstferien. Für alle gilt nun eine Maskenpflicht im Unterricht. Elternvertreter fordern weitere Maßnahmen und kritisieren die fehlende IT-Struktur.

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    Von
    • Annika Svitil
    • Tanja Oppelt

    Am Montag starten die Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien mit dem ersten Schultag im Teil-Lockdown. Das bedeutet nach den aktuellen Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht nun unabhängig vom Inzidenzwert Pflicht ist. Zuvor war das erst ab 35 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner an weiterführenden Schulen Vorschrift, ab 50 auch an Grundschulen.

    Maskenpflicht nicht für alle neu

    Da der Inzidenzwert von 50 schon vor den Herbstferien in einigen mittelfränkischen Städten und Landkreisen überschritten wurde, ist die neue Regelung nicht für alle Schulen neu. So mussten beispielsweise die Grundschülerinnen und –schüler der Luitpold-Schule in Schwabach bereits zwei Tage vor den Ferien mit Maske im Unterricht sitzen. Das klappte laut Rektorin recht gut.

    Mehr Schulbusse in und um Nürnberg

    Auch auf dem Weg zur Schule muss entzerrt werden. Die Verkehrs- und Aktiengesellschaft (VAG) Nürnberg hatte bereits Ende Oktober bekannt gegeben, dass das Schulbusangebot im Verkehrsraum Nürnberg zwischen sieben und acht Uhr ausgebaut wurde. 19 zusätzliche Busse verstärken das normale Angebot. So soll mehr Platz zur Verfügung stehen.

    Elternvertreter: Nicht für alle Präsenzunterricht

    Elternvertreter finden die geltenden Regeln teils nicht ausreichend. Der Landeselternverband bayerischer Realschulen mit Sitz in Schnaittach fordert, den reinen Präsenzunterricht auf die unteren Klassenstufen zu begrenzen. Um diesen dauerhaft zu gewährleisten, müsse zwischen den Altersgruppen differenziert werden, heißt es in einem Positionspapier. Für höhere Jahrgangsstufen könnte ein Hybridunterricht, also ein Wechselunterricht, ab der 9.Klasse die richtige Lösung sein. Dies könne auch die Situation in den vollen Bussen und Bahnen entzerren, so die Elternvertreter. Auch versetzte Unterrichtszeiten könnten in diesem Fall entlastend wirken.

    IT-Struktur fehlt noch immer

    Der Landeselternverband bayerischer Realschulen kritisiert außerdem, dass an vielen Schulen noch immer die passende IT-Struktur fehle. Die Gelder dafür seien da, aber die Beschaffung erfolge zu langsam. Auch die Ausstattung der Schüler zuhause sei nicht geklärt. "Wir erwarten vom bayerischen Kultusministerium Konzepte", so die Elternvertreter.

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