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Schulleiter beklagt schleppende Schulsanierung in Augsburg | BR24

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Schulleiter beklagt schleppende Schulsanierung in Augsburg

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Schulleiter beklagt schleppende Schulsanierung in Augsburg

Der Leiter des Augsburger Peutinger Gymnasiums ist unzufrieden. Ihm geht die Sanierung der Schulen in Augsburg, und im Speziellen seiner Schule, zu langsam voran. Er weiß deswegen im Moment noch nicht, wo er seine Schüler alle unterbringen soll.

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Die Stadt Augsburg liegt schon mit der Fach- und Berufsoberschule sowie dem Holbein-Gymnasium im Clinch. Nun beschwert sich auch der Schulleiter des Peutinger-Gymnasiums über eine zu langsame und schlecht geplante Sanierung. Denn wegen der Arbeiten fehlen derzeit Räume. Wo die Schüler alle sitzen sollen, weiß Schulleiter Stephan Lippold momentan noch nicht.

Auf der Suche nach Platz für Schülerinnen und Schüler

Lippold sucht deshalb nach Räumen, die er künftig für den Unterricht verwenden kann. Ein paar kleine Hinterzimmer sollen notdürftig bestuhlt werden. Das war es dann aus Sicht des Schulleiters. Es werde trotzdem nicht reichen am Peutinger, das in die Jahre gekommen ist. "Es müssen ganz schnell Räume gefunden werden. Uns fallen mit dem nächsten Schuljahr fünf Klassenzimmer weg", sagt Lippold.

Schulleiter fühlt sich allein gelassen

Lippold fordert von der Stadt, Räume zur Verfügung zu stellen. Die stellt Ersatzräume zwar in Aussicht, allerdings erst in ein paar Jahren. Der Schulleiter fühlt sich deshalb allein gelassen. Laut des Schulamtleiters Augsburg, Wolfgang Färber, wird es dauern, bis die Räume tatsächlich bezogen werden können. "Wir gehen jetzt in die Planungen, dann müssen die Dinge ausgeschrieben werden, die Regierung von Schwaben muss auch entsprechende Förderantragsstellungen bearbeiten. Bis dahin muss von Seiten der Schule schulorganisatorisch versucht werden, sich über diese Zeit hinüberzubringen", so Färber.

"Ruf der Schule ist in Gefahr"

Das Gymnasium soll sich also erst einmal selbst helfen. Weniger Schüler aufnehmen zum Beispiel, oder Klassen sollen sich Räume teilen. Lippold sieht den guten Ruf der Schule in Gefahr, an der besonders viele angehende Lehrer ausgebildet würden. "Anscheinend geht es momentan nicht anders, als dass man sich auch an die Öffentlichkeit wendet und sagt: 'Bitte so nicht weiter!' Das geht an unseren Schülerinnen und Schülern aus. Das haben die nicht verdient", sagt Lippold.

© BR/Thomas Pösl

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