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Schulen und Kitas in Teilen Unterfrankens vor der Öffnung | BR24

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Schulen und Kitas im Raum Schweinfurt sollen schrittweise wieder geöffnet werden.

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    Schulen und Kitas in Teilen Unterfrankens vor der Öffnung

    Ab dem 22. Februar sollen die Schulen und Kitas in Teilen Unterfrankens wieder geöffnet werden. Das gilt für die Städte Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg sowie für die Landkreise Main-Spessart Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg.

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    • BR24 Redaktion

    Dort, wo der Inzidenzwert es zulässt, sollen ab der kommenden Woche die Schulen und Kitas wieder geöffnet werden. In Unterfranken ist in den Städten Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg sowie in den Landkreisen Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg der Fall. Bereits im Vorfeld sind Vorkehrungen getroffen worden, um die Mitarbeiter von Schulen und Kindertagesstätten auf das Coronavirus zu testen.

    Schnelltests im Raum Würzburg für Schulen und Kitas

    An den Testzentren und Teststellen in Bergtheim, Ochsenfurt, Waldbrunn und Würzburg wurden in der Woche vor der geplanten Öffnung der Grundschulen und Kitas 4.300 Timeslots für PCR- und Antigenschnelltests geschaffen, so das Landratsamt Würzburg. "Wir setzen mit Unterstützung unserer Hilfsorganisationen BRK, Johanniter, Malteser, DLRG und der Bundeswehr alles dran, Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter wieder sicher in ihre Schulen und Kindertagesstätten zu bringen", sagt der Würzburger Landrat Thomas Eberth. Das Testangebot gilt bis zum 15. März. Die Termine für Personal von Schulen und Kitas sowie für Schülerinnen und Schüler können nur direkt beim Roten Kreuz gebucht werden.

    Schulen und Kitas im Raum Schweinfurt öffnen wieder

    Seit Tagen ist der Inzidenzwert in der Stadt Schweinfurt deutschlandweit am niedrigsten. Auch im Landkreis liegt der Wert unter dem Grenzwert von 100 und sinkt weiter. Deshalb werden die Corona-Maßnahmen schrittweise gelockert. Nun sollen bald Schulen und Kitas wieder öffnen. Das Landratsamt Schweinfurt teilte mit, dass ab Montag, 22. Februar, in den Grundschulen, den Förderzentren sowie in allen Abschlussklassen Wechselunterricht eingeführt wird. Dort, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern für komplette Klassen sichergestellt werden kann, findet Präsenzunterricht statt. Das hat die bayerische Staatsregierung allen Städten und Landkreisen mit einem Inzidenzwert von unter 100 empfohlen.

    Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in Stadt und Landkreis Schweinfurt werden ab Montag, 22. Februar, im Regelbetrieb geöffnet. Auch die Volkshochschule öffnet ihre Türen wieder. Aber vorerst sollen nur Deutschlehrgänge zur beruflichen Weiterbildung und Integrationskurse im Präsenzunterricht stattfinden. Alle anderen Kursangebote der Volkshochschule zählen zur außerschulischen Bildung und sind weiterhin untersagt. Eine freiwillige Testung von Schülerinnen und Schülern in Stadt und Landkreis Schweinfurt ist im Testzentrum Schweinfurt sowie in der Zweigstelle Gerolzhofen möglich.

    Präsenzunterricht in Aschaffenburg wieder eingeschränkt möglich

    Nach Angaben der Stadt Aschaffenburg wird die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 voraussichtlich auch am kommenden Montag unterschritten. Damit kann der Präsenzunterricht an Grundschulen, Förderschulen und in den Abschlussklassen aller Schularten ab 22. Februar wieder stattfinden. Voraussetzung sei jedoch, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

    Tests von Lehrern und Erziehern auch im Landkreis Main-Spessart

    Der Landkreis Main-Spessart hat kurzfristig zusätzliche Testangebote für das Personal von Schulen, Kitas und Schulbusfahrer geschaffen. Das Bayerische Gesundheitsministerium und das Kultusministerium hatten zu einer freiwilligen Reihentestung aufgerufen. Testteams des BRK-Kreisverbandes sind in Karlstadt, in Lohr und in Gemünden im Einsatz. Das Personal aus dem Raum Marktheidenfeld soll das dortige Testzentrum in Anspruch nehmen. Das Landratsamt in Karlstadt appelliert an alle Eltern, möglichst vor dem Unterrichts- beziehungsweise Kitastart am Montag oder zumindest in der kommenden Woche, einen Test für ihre Kinder zu vereinbaren, etwa bei einem der niedergelassenen Ärzte oder am Testzentrum in Marktheidenfeld. Nach wie vor gibt es in Bayern das kostenlose Testangebot für jedermann.

    Präsenzunterricht startet auch im Landkreis Rhön-Grabfeld wieder

    Auch im Landkreis Rhön-Grabfeld findet der Unterricht für Grundschüler sowie für Abschlussklassen der weiterführenden Schulen ab dem 22. Februar wieder in Präsenz statt. Voraussetzung ist, dass der Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten wird und ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, so das Landratsamt in Bad Neustadt. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten bleibt es grundsätzlich weiterhin beim Distanzunterricht. Auf Antrag und im Einzelfall entscheidet das Landratsamt Rhön-Grabfeld über Ausnahmen. Für Kitas im Landkreis Rhön-Grabfeld gilt, dass sie ab dem 22. Februar wieder regulär öffnen dürfen, wenn sie über ein geeignetes Schutz- und Hygienekonzept verfügen und die Betreuung der Kinder in festen Gruppen erfolgt.

    Wie überall im Freistaat gelten an den Schulen in Unterfranken weiterhin klare Schutz- und Hygienevorgaben. Deshalb müssen sich Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte an die Maskenpflicht halten.

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